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Allergien durch Teppichboden

redakteur
LupeAllergien durch Teppichboden
Teppichboden kann Staub binden und so Allergien reduzieren helfen. Naturfasern sind dabei erfolgreicher als Kunstfasern zeigen Tests der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik.

Rund 30 Millionen Deutsche leiden an Atemwegs- oder Schleimhauterkrankungen. Zusätzlich plagen Allergien gegen Hausstaub und Milben – oft unbemerkt – viele Menschen. Textile Einrichtungsgegenstände wie Vorhänge, Bettwäsche aber auch Teppichböden sind dann besonders sorgfältig auszuwählen, um die Schadstoffbelastung im Haus für ein gesundes Wohnumfeld gering zu halten.

Wer sich von den Allergie-Betroffenen für Teppichboden entscheidet, sollte auch nachhaltige Materialien wie Kaschmir-Ziegenhaar und Schurwolle in die Auswahl einbeziehen, denn die Oberflächenstruktur von Naturfasern wie Kaschmir und Schurwolle bindet den Staub im Innenraum besser als glatte Polyamid-Fäden. Andreas Winkens von der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik bestätigt, dass Teppich die Feinstaubbelastungen in Räumen gegenüber Glattböden um mehr als 50 Prozent senken könnten. Besonders positiv schnitten Naturfasern in den Tests des Prüfinstituts ab.
Praktisch: Die Tretford Teppichfliese Eco, bei deren Verlegung auch auf Teppichkleber verzichtet werden kann (Infos: 0281/81935).

Grundsätzlich helfen folgende Maßnahmen, um den Staubgehalt in der Raumluft zu reduzieren:

  • Belüftung: Zwei bis drei Mal täglich Stoßlüften, um Luftaustausch zu ermöglichen.
  • Sauberkeit: Den Staubsauger mit einem so genannten Hepa-Filter ausrüsten. Der erfasst auch Feinstaub. Glatte Böden jeden zweiten Tag feucht wischen!
  • Keine Staubfänger: Offene Bücherregale, Kissen und Polstermöbel ziehen Staub an. Empfindliche setzen auf Glattledersofas und geschlossene Bücherschränke.
  • Feuchtigkeit: Teppiche aus Ziegenhaar und Schurwolle geben Feuchtigkeit ab – gut für das Raumklima! Für den Effekt regelmäßig Wasser mit Blumenspritze aufsprühen. Das hilft auch gegen Laufspuren.

 
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