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Konnys Tipp: Möbelverbindungen mit Dübeln
Auswanderer Konny Reimann hat wieder einen Heimwerker-Tipp für Euch – diesmal: Holzmöbel-Verbinungen mit Dübeln
Dübel haben irgendwann den Holznagel als Verbindung abgelöst. Heute sind im Möbelbau Runddübel und Flachdübel üblich, wobei der Begriff „Dübel“ irreführend ist, denn eigentlich sind’s ja eher Stifte. Runddübel eignen sich gut für Eck- und T-Verbindungen. Gehrungsverbindungen kriegt Ihr besser mit einer Flachdübelfräse hin, weil die die perfekten Anschlags- und Einstellmöglichkeiten bietet. Insgesamt sind Flachdübel die einfachere und vielfältigere Verbindungstechnik. Wenn Ihr sie allerdings in allen Feinheiten anwenden wollt, erfordert diese Technik eine Maschine, deren Anschaffung sich nur lohnt, wenn Ihr häufig Möbel selbst baut.
Bei Runddübeln ist genaues Arbeiten erforderlich, sowohl beim Anreißen als auch beim senkrechten Bohren der Löcher. Prinzipiell bohrt Ihr erstmal die Löcher in die Kante. Deren Positionen übertragt Ihr auf die betreffende Fläche, dann die Löcher bohren.
Achtet auch bei den Dübeln bzw. Stiften auf Qualität: No-name-Ware kann in die Hose gehen, weil das Zeug oft fürchterliche Maßabweichungen aufweist; dann sitzen die Stifte lose in ihren Löchern – aber nur wirklich fest sitzende gewährleisten haltbare Verbindungen. Präzisionsdübel bestehen aus gesundem, gut getrocknetem, astfreiem Hartholz und sind beidseitig gefast.
Es gibt Fertigdübel und Dübelstangen; man verwendet sie häufig in den Durchmessern 6, 8 und 10 mm. Dübel sind meist längs gerillt, was die Leimaufnahme verbessert. Glattdübel nutzt man für Verbindungen, in denen der (Schmuck-) Dübel nach außen sichtbar bleibt. Flachdübel, nach dem Schweizer Erfinder dieses Stiftsystems auch Lamellos genannt, sind noch einfacher und schneller anzuwenden, benötigen jedoch Investitionen in die Technik. Sie sind aus Buche, in zwei Größen (20 und 30) üblich und 4 mm dick.
Anders als bei Runddübeln fräst man bei Flachdübeln die Nuten zuerst in die Fläche, dann in die Kante. Flachdübelfräsen, teils auch als Schattenfugenfräse bezeichnet, gibt’s heute von verschiedenen Anbietern in unterschiedlichen Preisklassen. Die gezeigte gehört mit etwa 300 Euro zu den teureren Profigeräten. Billiger geht’s mit dem Vorsatz für knapp über 50 Euro: Er macht auch aus einem Billig-Winkelschleifer eine für diesen Zweck gut geeignete Fräse.

























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