Spraydose Wie funktioniert eine Sprühdose?

Erfunden wurde das Prinzip 1927 von einem Norweger – in den 50er Jahren begann in USA der Siegeszug der Spraydose.

Mit gleichmäßig hohem Überdruck kann aus Sprühdosen ein feines Aerosol gezielt ausgebracht werden. Dabei ist die Spraydose als autarkes System überall sofort einsatzbereit – ein geniales Grundprinzip, das heute jährlich mehr als vier Milliarden Mal genutzt wird. Der Metallbehälter einer Sprühdose besteht aus Aluminium oder Weißblech. Dabei ist der Boden nach innen gewölbt, um bei starker Erhitzung der Dose ein Sicherheitspolster zu bieten – in diesem Fall kann sich der Boden ausbeulen, ohne dass der Behälter platzt. Da das Ende des Steigrohrs damit außen gehalten wird, erlaubt die Wölbung zudem eine nahezu vollständige Leerung der Dose.

Holzversiegelung
 

Lackieren mit der Spraydose

Effekt-Lacke werden oft in Sprühdosen angeboten, doch Sprühlackieren will gelernt sein

 

Spraydose restlos entleeren

Im Inneren befinden sich der Nutzinhalt – also zum Beispiel eine Farbe – und ein Treibgas – heute statt FCKW Propan, Butan oder verschiedene Methylether. In Farbdosen befinden sich zudem Kugeln, die beim Schütteln der Dose die Inhaltsstoffe vor dem Versprühen gründlich vermischen sollen. Beim Druck auf den Sprühkopf wird das im Dosendeckel eingebaute Ventil geöffnet, dadurch gelangt der Nutzinhalt vom Dosenboden durch das Steigrohr nach außen. Da ein Teil des Treibmittels im Nutzinhalt gelöst ist, gelangt dieses mit dem Sprühgut nach außen und verdampft dort – dadurch wird der Sprühstrahl besonders fein verteilt.

Quelle: selbst ist der Mann 10 / 2014

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