Wie funktioniert ein Sicherungsautomat?

Sicherungen (auch Leitungsschutzschalter) schützen jeden Stromkreis der Hausinstallation vor Schäden durch eine Überlastung der Leitungen, die sonst zu einem Kabelbrand führen könnte. Gegen Stromschlag beim Berühren stromführender Leiter oder Elektrogeräte schützen die Sicherungsautomaten jedoch nicht, denn dafür ist die Auslöseschwelle der Sicherungen zu hoch.

Achtung: Sensible Bereiche wie Bäder und der Außenbereich sind daher meist zusätzlich mit einem sogenannten Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) gesichert – kurioserweise gibt es dazu in Deutschland regional unterschiedliche Vorschriften.

Die Sicherungen finden Sie im Sicherungskasten Ihrer Wohnung. Schon auf den ersten Blick können Sie feststellen, ob einer der Sicherungsautomaten ausgelöst hat – in diesem Fall befindet sich der Kippschalter in der unteren Stellung. Die Störung kann dabei zwei Gründe haben: Bei einem Kurzschluss wurde eine Elektroleitung oder ein Gerät beschädigt, dadurch gibt es eine Verbindung zwischen Außenleiter („Phase“) und dem Neutralleiter oder dem Schutzleiter. Es könnte aber auch sein, dass der Stromkreis durch den Anschluss eines oder mehrerer zu großer Verbraucher überlastet wurde – auch dann schaltet die Sicherung den Stromkreis ab, um eine zu große Erwärmung der Leitungen zu vermeiden. Wie die Abschaltung technisch funktioniert, zeigen unsere Schema-Zeichnungen – dabei gibt es für beide Störungsarten eine eigene Vorrichtung, die zum Trennen der Verbindung führt.

Quelle: selbst ist der Mann 7 / 2013

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