Wie funktioniert ein Ortungsgerät?

Handliche Detektoren spüren Elektroleitungen und Rohre in der Wand auf – mit elektromagnetischen Feldern. Lesen Sie, wie ein Ortungsgerät im Inneren funktioniert.

Ortungsgeräte können zum Beispiel Rohre und elektrische Leitungen in Wänden aufspüren. Preiswerte Heimwerkergeräte nutzen dafür eine Ferritspule als Peilantenne und werten bei unter Spannung stehenden Elektroleitungen die durch sie verursachte elektromagnetische Induktion aus. Die meisten Detektoren erzeugen außerdem ein Magnetfeld geringer Stärke – mit der Ferritantenne als Empfänger kann damit auf in der Wand befindliche Metallrohre geschlossen werden.

Wird alternativ mit einem Kondensator ein elektrisches Feld erzeugt, so kann auch auf die Dichte eines Baustoffs rückgeschlossen werden – auf diese Weise wird zum Beispiel ein verborgenes Holzständerwerk aufgespürt. Dabei wird die sogenannte dielektrische Leitfähigkeit der Wand analysiert, während der Benutzer mit dem Gerät über die Wand fährt. Änderungen der Leitfähigkeit werden auf einer Anzeige ausgegeben. Kombinationsgeräte sind meist zwischen einem magnetischen und dielektrischen Messverfahren umschaltbar. Wesentlich teurere Profigeräte nutzen eine genauere Radarpeilung.

Quelle: selbst ist der Mann 4 / 2014

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