Wie funktioniert ein Linienlaser?

Selbstnivellierende Linienlaser projizieren auch dann gerade Linien, wenn das Gerät selbst leicht schräg steht.

Die meist als Kreuzlinienlaser ausgelegten Geräte – es können gleichzeitig eine Horizontal- und eine Vertikallinie angezeigt werden – pendeln sich nach dem Einschalten recht schnell selbsttätig exakt ein. Somit entstehen ohne umständliches Nachjustieren genau lotgerechte Bezugslinien. Dazu sind die Laserdioden im Inneren dieser Geräte auf einem frei beweglichen Pendel angebracht, das sich – in gewissen Grenzen – immer exakt nach unten ausrichtet.

 

Linienlaser für Außenbereich weniger sinnvoll

Wird das Gerät zu schräg aufgestellt, sodass eine automatische Korrektur nicht mehr möglich ist, wird der Laser entweder elektronisch abgeschaltet oder durch eine Filtermaske unterbrochen dargestellt – der Anwender kann also sofort erkennen, dass die Geräteaufstellung korrigiert werden sollte. Um auch schräge Bezugslinien projizieren zu können, lässt sich die Automatik immer auch abschalten – dann wird entweder das Pendel in Mittenposition mechanisch blockiert oder der Laser schaltet auch bei Erreichen des Maximalausschlags nicht ab. Im Außenbereich sind Linienlaser freilich nicht sinnvoll nutzbar, weil ihre Lichtleistung kaum gegen das Tageslicht ankommt.

Quelle: selbst ist der Mann 5 / 2015

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