Werkzeugverleih

Mietgeräte sparen Zeit und erleichtern die Arbeit – die dazu auch noch mehr Spaß macht! Doch vor dem Mieten von Elektrowerkzeug und Maschinen sollten Sie das Projekt gut planen. Der örtliche Werkzeugverleih berät Sie gern in der Auswahl der richtigen Maschinen!

Sie planen einen unterirdischen Regenwassertank? Oder wollen einen Gartenteich anlegen? Dann sind Sie reif für den Bagger! Denn ohne diesen kraftvollen Helfer steht tagelange Knochenarbeit auf dem Programm. Wenn Sie sich die Steuerung eines Minibaggers selbst zutrauen, sind die Kosten durchaus überschaubar: Der Werkzeugverleih berechnet dafür je nach Modell und Region ca. 120 Euro pro Tag, die Vermieter lassen sich aber in der Regel noch einige Hundert Euro Kaution hinterlegen, die Sie bei unbeschädigter Rückgabe zurückerhalten. Unbedingt empfehlenswert ist bei größeren Mietgeräten der Abschluss einer Versicherung, die aber in aller Regel weniger als 20 Euro kostet. Bestehen Sie außerdem auf einer ausführlichen Einweisung in die Bedienung des entsprechenden Geräts.

 

 

Werkzeug mieten

Wenn Sie die Anlieferung direkt an den Ort des Geschehens mitbuchen (ab rund 50 Euro), dann kann dies direkt bei Ihnen auf dem Grundstück und abgestimmt auf die Anwendung des Geräts erfolgen. Gemietet werden kann aber natürlich nicht nur Großgerät, das sich Heimwerker und Hobbygärtner sicher niemals kaufen würden. Oft lohnt es sich auch, selten benötigte Gartengeräte auszuleihen, anstatt sie zu kaufen. Schließlich muss man dann Häcksler, Vertikutierer, Hochdruckreiniger und Hochentaster nicht im eigenen Keller einlagern – die Leihgeräte sind außerdem in aller Regel aus der Profiklasse, die man sich für nur seltene Nutzung nicht kaufen würde. Schließlich erhält man gerade auch aktuelle Modelle auf dem Stand der Technik – vorausgesetzt, der Mietbetrieb hat eine ausreichend große Nutzerfrequenz und hält dadurch den Maschinenpark aktuell.
Hier liegt freilich auch der Haken bei vielen Mietvorgängen. Stark frequentierte Mietstationen lassen es zuweilen an der Sorgfalt bei der Wartung der Geräte, aber auch bei der Beratung und Einweisung in die richtige Nutzung der Maschinen mangeln – das Nachsehen hat dann der Mieter. Schließlich tragen Sie die Verantwortung bei der Anwendung der Maschine – egal, wie gut Sie in die Bedienung eingewiesen worden sind.

 

Werkzeugverleih vorher überprüfen

 

Bevor Sie ein größeres Vorhaben anpacken, sollten Sie das ins Auge gefasste Mietunternehmen am besten auf Herz und Nieren prüfen – indem Sie zum Beispiel ein kleineres Gerät zur Probe ausleihen. Stimmt der Service, werden Sie zum Beispiel darauf hingewiesen, welche Leistungsklasse für Ihren Anwendungsfall die richtige ist – das gilt zum Beispiel für Häcksler oder Motorhacken, die es in verschiedenen Leistungsklassen gibt. Auch der Hinweis auf geeignetes Zubehör kann bares Geld wert sein: Bei Pflasterarbeiten benötigen Sie zum Beispiel zum Rüttler eine passende Gummimatte, die das fertig verlegte Pflaster vor Schrammen schützt – wer es nicht vom Vermieter des Geräts erfährt, hat später den Schaden.

In der Regel können Sie sich im Internet informieren, welche Werkzeugverleiher es in Ihrem regionalen Umfeld gibt. Einige Unternehmen bieten ihren Service in Kooperation mit örtlichen Baumärkten an, es gibt aber auch eigenständige Mietfirmen mit regionalen Niederlassungen und private örtliche Mietunternehmen, die daneben oft Verkaufs- und Wartungsdienstleistungen anbieten. Bei größeren Projekten sollten Sie die zu mietenden Geräte einige Tage im Voraus reservieren – gerade an Wochenenden könnte die ins Auge gefasste Maschine sonst schon vermietet sein. Bringen Sie zum Mietvorgang Ihren Personalausweis oder Reisepass mit und rechnen Sie damit, eine Kaution hinterlegen zu müssen. Bei längerer Mietdauer sollten Sie nach einer Vergünstigung der Tagesmiete fragen.

 

Baumaschinenverleih

Ob Baumarkt oder Verleihfirma: Das Angebot an Werkzeug-Vermietern ist groß. „Verbraucher sollten das jeweilige Verleihsortiment und die Preise genau vergleichen“, rät Anne Kronzucker, Versicherungsexpertin bei D.A.S. „Ist beispielsweise das Werkzeugzubehör wie Aufsätze oder Sägeblätter im Mietpreis enthalten? Denn oft wird dieses zusätzlich berechnet.“

 

Und: Wird das Werkzeug auch vollständig mit allem Zubehör übergeben? Fehlen bei der Rückgabe Zubehörteile, müssen Verbraucher dafür aufkommen. Hinweise dazu finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder dem jeweiligen Mietvertrag des Verleihers. Auch die Mietdauer beachten – wie sieht es aus mit verfrühter oder verspäteter Rückgabe? Für die Bedienung vieler Geräte ist außerdem fachliches Know-how erforderlich: Wer z. B. eine Parkettschleifmaschine falsch einsetzt, kann sich damit seinen Fußboden ruinieren. „Umso wichtiger ist es, vom Verleiher eine ausführliche Einweisung zu erhalten“, rät Anne Kronzucker.

Schon bei der Einweisung sollte man den Zustand der ausgeliehenen Werkzeuge oder Baumaschinen überprüfen und bei Mängeln wie Lackschäden oder Beulen darauf bestehen, dass diese Schäden im Mietvertrag aufgenommen werden. So können Sie später dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden. Geht ein Gerät bei Ihnen kaputt, besser einen Zeugen hinzuziehen. Und: Den Schaden unverzüglich dem Verleiher melden!

Fotos: sidm/Archiv, Anbieter

Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2011

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