Werkzeugkasten Inhalt

Zum Heimwerken braucht man das passende Werkzeug! Ohne einen gut sortierten Werkzeugkasten kann man keine gute Arbeit leisten – das stellen wir immer wieder bei unseren Praxistests fest: Billigware bietet nur im Ausnahmefall gute Qualität! Nur wenn der Werkzeugkasten-Inhalt stimmt, gehen Reparaturen im haushalt schnell von der Hand und das Hobby Heimwerken macht erst richtig Spaß! Wie Sie den Inhalt des Werkzeugkastens richtig zusammenstellen, erfahren Sie hier. 

Das richtige Werkzeug für die eigene Werkzeugkiste auszuwählen, ist meist eine Lebensaufgabe: Das Werkzeug füllt nach und nach den Werkzeugkasten. Ein kompletter Satz Werkzeug in einem vollständig ausgerüsteten Werkzeugkoffer ist für Anfänger in der Regel eine gute Startbasis. Denn so eine Komplett-Werkzeug-Ausstattung hilft bei Do-it-yourself-Notfällen und der Realisierung kleinerer Wunschprojekte. Praxistipp: Denken Sie auch an den fachgerecht bestückten Erste-Hilfe-Kasten!

 

7 Werkzeuge, die im Werkzeugkasten liegen sollten

Bevor man sich ein Werkzeug kauft, nur weil man glaubt, dass man es später gebrauchen könnte, sollte man sich den tatsächlichen Bedarf vor Augen führen. Eine gute Grundausrüstung soll in erster Linie einen Großteil der Siuationen und Arbeiten absichern, die in Haus oder Wohnung auftreten können. In Abhängigkeit zur Art und Größe des Haushaltes kann die Liste der Handwerker-Basics natürlich noch einmal ganz unterschiedlich aussehen. Dass Mieter gegenüber Hausbesitzern viel weniger benötigen werden, ist nichts Außergewöhnliches, kommen bei Hausbesitzern zu den im Innenbereich anfallenden Arbeiten weitere Arbeiten am Haus und im Garten hinzu. Die Liste lässt sich immer beliebig erweitern, doch sind das die Werkzeuge, die jeder Handwerker in seiner Haushaltsliste abhaken können sollte:

  • Schraubendreher/ -zieher in verschiedenen Größen und Formen. Schlitz- oder Kreuzschlitzschraubendreher sollten standardgemäß in drei verschiedenen Größen vorhanden sein. Ausführungen aus hochwertigem Chrom-Vanadium Stahl mit gehärteter Klinge verformen sich nicht beim Festziehen von Schrauben und drehen auch nicht ab. Zweikomponentengriffe sorgen für mehr Kraft an der Schraube als einfache Griffe.
  • Ein Set Inbusschlüssel in verschiedenen Größen für den Möbelaufbau.
  • Schraubenschlüssel wie ein Satz Sechskant-Steckschlüssel und eine Gabelschlüssel-Garnitur aus Chrom-Vanadium in den Größen 8, 10, 13, 15, 17 und 19 sind unabdingbare Bestandteile eines Werkzeugkastens. Polierte glatte Oberflächen bieten mehr Sicherheit und Gewähr, da an ihnen kein Schmutz und Fett haften bleibt und das Werkzeug dadurch fester in der Hand liegt.
  • Verschiedene Zangen erleichtern die Handwerksarbeit an vielen Baustellen im Haus. Zum Inventar gehören unerlässliche Helfer wie die Schlüsselzange, Kombizange und Wasserpumpenzange. Bei den Zangen sind auf Kriterien wie eine Quetschsicherung bei der Wasserpumpenzange, Leichtgängigkeit bei der Kombizange und Klemmschutz bei Schlüsselzangen usw. zu achten.
  • Unverzichtbar für das Ausmessen und Anzeichnen bei vielen Montagearbeiten sind Zollstock, Stahlbandmaß, Wasserwage, Zimmermannsbleistift und Tischlerwinkel aus Holz oder Aluminium.
  • Bohrmaschine und Hammer sind wohl die bekanntesten Must-Haves im Werkzeugkasten. Zum Bohren reicht eine elektrische Bohrmaschine oder ein robuster Akkubohrschrauber mit verstellbaren Metallgetriebe und eine Grundausstattung an Bohrern und Bits aus gehärtetem Stahl. Der Hammer kann ein einseitig abgeschrägter Schlosserhammer sein oder ein Tischlerhammer mit V-förmigen Spalt zum Nagelausziehen. Qualität erkennt man an einem solide verankerten, griffigen Stiel, einem Stielschutz und einem Stiel aus Eschen- oder Hickoryholz.
  • Verschiedene Sägen wie Fuchsschwanz, Metallsäge und Stichsäge sowie Feilen wie Flachfeile und Dreikantfeile bilden vor allem für Hausbesitzer wichtiges Zubehör.

 

Werkzeugkasten: Inhalt wächst mit den Aufgaben

Ob Selbstbauer oder nicht - eine gewisse Grundausstattung an Werkzeugen sollte in keinem Haushalt fehlen. Unterschiedliche Bau- oder Instandhaltungsvorhaben, Reparatur- oder Renovierungsarbeiten können nicht ohne das passende Werkzeug durchgeführt werden. Klar kann man sich das benötigte Werkzeug auch ausleihen. Einen größeren Vorteil hat man jedoch, wenn man auf eine eigene Auswahl an Werkzeugen zurückgreifen kann.

Das Werkzeug von jemand anderem ist erstens ein heiliges Gut, zweitens weiß man wohl selbst am besten, welche Anforderungen und Qualitätsstandards das Werkzeug erfüllen soll, damit die Handwerksarbeiten, welche man sich vorgenommen hat, auch gelingen. Nichts bereitet ein größeres schlechtes Gewissen als die Tatsache, dass man gerade die Bohrmaschine vom Nachbarn zerstört hat oder dessen billige Bohrmaschine die Wand im eigenen Heim. Mit eigenem Werkzeug müsste man nicht die Bohrmaschine vom Nachbarn ersetzen oder den Nachbarn für seine Werkzeugwahl rügen. Jeder erfahrener Handwerker weiß: Gute Ergebnisse lassen sich nur mit qualitativ hochwertigen und für alle Aufgaben passenden Werkzeugtypen im Haus erzielen.

Ein eigener Werkzeugbestand erspart außerdem unnötige Geldausgaben, die entstehen, wenn man die Arbeiten an einen externen Handwerker abgeben muss. Werkzeug ist allerdings nicht gleich Werkzeug – unterschiedliche Ausführungen dienen verschiedenen Verwendungszwecken. So unterteilt man einzelne Werkzeugteile und -gruppen nach ihren Einsatzgebieten oder den hauptsächlichen Aufgaben, die mit ihnen verrichtet werden. Werkzeug gibt es für Elektroarbeiten, Sanitärarbeiten, Malerarbeiten, Maurerarbeiten, Schreinerarbeiten, Tischlerarbeiten und Co. – entsprechend hoch und unübersichtlich kann auch das Angebot sein.

 

Praxistipp: Rost in der Werkzeugkiste vermeiden

Rost entsteht immer dann, wenn Eisen oder Stahl in Verbindung mit Sauerstoff und Wasser oxidieren. Das kann auch in einem Metallwerkzeugkasten passieren. So schützen Sie Ihr Werkzeug mit einem einfachen Trick:Rost an Werkzeugen oder ehre noch an der Werkzeugkiste selbst entsteht leicht – vor allem dann, wenn diese an einem Ort mit erhöhter Luftfeuchtigkeit untergebracht ist und der Inhalt nicht ganz so häufig gebraucht wird. Damit Sie sich im Fall der Fälle nicht über angerostetes Werkzeug ärgern müssen, legen Sie einfach ein Stück Tafelkreide in den Kasten. Die Kreide nimmt die Feuchtigkeit auf und verhindert die Korrosion der Werkzeuge. Alternativ können Sie auch ein Stück Holzkohle oder Mottenkugeln verwenden.

Alternative: Werkzeugkasten aus Kunststoff

Leichter und garantiert ohne Rost sind Werkzeugkisten aus Kunststoff (sogenannte Systainer). Diese praktische Kombination aus Werkzeugtrage und Fächermagazin (hier von Stanley, ca. 45 Euro) ist bei Heimwerkern beliebt, die gern auch mal in der Nachbarschaft aushelfen. Denn die Kombination bietet sowohl Platz für größere Hand- und Elektrowerkzeuge – im unteren Bereich der Trage – als auch einen übersichtlichen Transport aller Kleinteile. Beide Teile – Trage und Organizer – sind fest miteinander verbunden und trennen sich erst auf Tastendruck, der Organizer ist mit eigenem Griff separat tragbar, er ist außerdem nach eigenen Vorstellungen einteilbar. Uns hat die solide Verarbeitung und das durchdachte Konzept dieser Aufbewahrungsund Transportlösung überzeugt.

Fotos: sidm/Archiv

Quelle: selbst ist der Mann

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