Werkstattsauger-Test

Werkstattsauger im Praxistest

Eine saubere Werkstatt ist eine gute Werkstatt. Werkstattsauger sind robust genug, auch gröberen Schmutz aufzunehmen. Im Handel werden diese Geräte meist als Nass- und Trockensauger bezeichnet, da sie auch Flüssigkeit absaugen können – allerdings muss dazu der Staubbeutel entnommen werden, oft wird ein Vlies als Motorschutz eingesetzt. In unserem Werkstattsauger-Test mit dem TÜV Rheinland haben wir acht Geräte genauer unter die Lupe genommen.

Diese Marken haben wir getestet:
  • Einhell
  • Kärcher
  • Nilfisk
  • Obi

Die gute Nachrichtig zuerst: Alle getesteten Geräte können Staub, Späne und auch Flüssigkeit aufnehmen – allerdings nicht unbedingt mit dem gleichen Ergebnis. Nach einem ausführlichen Labor- und Praxistest haben die Tester am Ende unter allen Werkstattsaugern der nebenstehenden Hersteller (sowie von Starmix, Aqua Vac und Syntrox) folgende Gesamtnoten verteilt: Ganze zwei Geräte erhielten die Auszeichnung "sehr gut". Das breite Mittelfeld machen insgesamt fünf Werkstattsauger mit der Note "gut" aus. Einsames Schlusslicht ist ein Modell, welches nach einem desaströsen Ergebnis im Sicherheits-Check, nur noch die Note "mangelhaft" erhalten konnte.

 

Werkstattsauger-Test: Das ist uns aufgefallen

  • Alle getesteten Geräte können Staub, Späne und auch Flüssigkeiten aufnehmen
  • Zum Wasseraufnehmen können bei einigen Modellen die Düsenborsten gegen Gummilippen getauscht werden
  • Bei einigen Saugern wird zum Nasssaugen der Faltenfilter gegen ein Filtervlies getauscht
  • Viele Geräte bieten Ablagen für das Zubehör
  • Sparfüchse müssen nicht unbedingt auf Saugleistung verzichten

Holzwerkstatt
 

Holzbohrer-Test

Sie mögen alle gleich aussehen, doch sie liefern unterschiedliche Ergebnisse in unserem Holzbohrer-Test

 

Wie wurde getestet?

  • Werkstattsauger-TestSaugkraft: Den maximal tatsächlich erzeugten Luftstrom haben wir am Saugrohr und an der Ausblasöffnung mit einem Aerometer gemessen. Außerdem haben wir mit Gewichten ermittelt, wie stark der Saugstutzen durch den Unterdruck an einem groben Sisal-Bodenbelag haften.
  • Flächensaugen: Hier wurde ein Teppich beim TÜV Rheinland mit einer definierten Menge feinkörnigen Sandes präpariert, der dann aufgesaugt wurde. Die tatsächlich wieder aufgesaugte Sandmenge wurde zur Ermittlung der Arbeitsleistung gewogen.
  • Nass-Saugen: Ähnlich wurde die Saugleistung mit Wasser überprüft: Eine bestimmte Wassermenge wurde in einer Wanne eingebracht und diese ausgesaugt. Die dabei nicht aufgenommene Wassermenge wurde gemessen.
  • Nut-Prüfung: Die Aufnahme aus vertieften Bodenbereichten wurde mit einer definierten Nut überprüft, in die vor dem Saugvorgang Sand eingefüllt wurde.
  • Sicherheits-Check: Den konstruktiven Aufbau und die elektrische Installation der Geräte überprüfte der TÜV Rheinland auf der Grundlage aktueller Normen.
 

Aktuellen Werkstattsauger-Test herunterladen

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Die Preisspanne der getesteten Werkstattsauger lag zwischen 80 und 300 Euro. Unser Fazit nach dem Test: Man muss nicht tief in die Tasche greifen, um einen guten Sauger zu bekommen. Denn auch günstige Modelle bieten eine gute Saugleistung. Für einen kompletten Überblick aller Geräte und deren Ergebnisse können Sie den kompletten Test hier herunterladen.

Quelle: selbst ist der Mann 9 / 2015

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