Werkbank

Eine richtige Kompaktwerkstatt ist diese fahrbare Werkbank mit Rollcontainern geworden. Besonders raffiniert: die vielen Befestigungs- und Einspannmöglichkeiten. Kompakt und beweglich sollte unsere Werkbank werden. Kompakt, um viel darin und darunter unterbringen zu können, beweglich, um sie auch in kleineren Räumen leicht in Arbeitspositur schieben zu können. Dann wuchs sie Stück um Stück auf 170 cm Länge – schließlich sollte obendrauf oder vornedran ausreichend Platz zum Einspannen sein. Wenn sie Ihnen nun zu lang ist, kürzen Sie sie einfach um eine Rollkastenbreite (= 35 cm). Wie Sie die Werkbank selber bauen, zeigt Schritt für Schritt diese Anleitung.

Für unsere Werkbank mit Rollcontainern haben wir uns viele praktische Feature ausgedacht, die das Arbeiten in der heimischen Holzwerkstatt leichter machen. Auf diese Finessen der selbst gebauten Werkbank können Sie sich freuen:

  • Vorderzange mit Bankknecht

  • viele Spannmöglichkeiten (mit Hinterzange und Bankhaken-Bohrungen)
  • Monatgemöglichkeit für Oberfräse
  • große Stauraum-Schublade für Handwerkzeuge
  • Fixpunkt für Schraubstock-Montage
  • Anker für Bohrständer
 

Werkbank selber bauen

Das Handwerkszeug haben wir auf Halteleisten in einer breiten flachen Schublade unterhalb der Arbeitsfläche untergebracht. Dort ist es auf dem stabilen 8-mm-Sperrholzboden nicht nur immer in Griffweite, sondern auch übersichtlich aufbewahrt. Die Kunststoffschlaufen der Leisten verhindern, dass es durcheinander rutscht oder bei der Arbeit klappert. Die Schublade gleitet auf Vollauszügen mit je 30 kg Tragkraft vollständig unter der Platte heraus.

Auch für die Arbeitsplatte haben wir uns ein paar Extras einfallen lassen: Sie kann nicht nur (runde) Bankhaken aufnehmen, sondern auch neuartige Spannvorrichtungen aus Kanada, so genannte Bankpressen. Auch Längszarge und Beine haben wir mit den dafür benötigten Bohrungen versehen. Für diese Löcher ist ein spezieller 3/4-Zoll-Holzbohrer nötig. Vielfältige Befestigungsmöglichkeiten bieten Einschlagmuttern, die Sie mit dem 22er- oder 25er-Forstner-Bohrer in die Platte einlassen. Mit diesen versenkten Muttern können Sie Bohrständer, Schraubstock und Co. fixieren.

Den Schraubstock haben wir links am Rand, aber in der halben Tiefe der Arbeitsplatte montiert. Ganz links, weil er drehbar ist und sich dort optimal nutzen lässt, und mittig, damit er nicht mit der vorn am Rand zu befestigenden Oberfräse kollidiert. Da Sie eine Oberfräse nicht direkt an einer Werkbank anbringen können, haben wir Ihnen im Laufe der Zeit einige Vorrichtungen vorgestellt, die das ermöglichen. Für diese Werkbank haben wir den kleinen Frästisch mit Absaugvorrichtung für Metabo-Oberfräsen berücksichtigt.

 

Bauanleitung Werkbank

Ein Falz in Arbeitsplatte und Beinen nimmt die Rückwand auf. Die 8 mm starke Platte gibt der Bank die notwendige Stabilität. Unten wird sie von einer 19 mm starken Anschlagleiste für die Rollkästen versteift, die Sie zwischen den Gestellrahmen verschrauben. Die Rollkastenschubladen haben – wie übrigens auch die obere Werkzeugschublade – nur Grifflöcher. Die Kästen sind mobil und wendig: hinten auf Bock- und vorn auf Lenkrollen.

Wir haben alle Holzteile mit Dänisch Öl behandelt: Satt auftragen, vertreiben und nach 20 Minuten überschüssiges Öl abnehmen. Nach jeweils 24 Stunden zwischenschleifen und diese Prozedur noch zweimal wiederholen. Nach einigen Monaten auffrischen und – zumindest für die Platte – jährlich wiederholen.

Quelle: selbst ist der Mann

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