Weihnachtsstern: Pflege

Inhalt
  1. Weihnachtsstern: Pflegetipps
  2. Weihnachtssterne nicht wegwerfen
  3. Vorsicht bei Haustieren

Weihnachtssterne gehören in der Adventszeit zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Damit Ihnen die leuchtend roten Blüten jedoch lange erhalten bleiben, sollten Sie einige Tipps zur Weihnachtsstern-Pflege beachten.

Vor der Schönheit des Weihnachtssterns konnte sich selbst die Wissenschaft nicht verschließen. In der Botanik trägt er daher den treffenden Namen Euphorbia pulcherrima – die „schönste der Euphorbien“. Bevor die exotische Schönheit jedoch ihren Platz in deutschen Wohnungen fand, musste sie einen lang weg zurücklegen. Der Weihnachtsstern stammt nämlich ursprünglich aus Mexiko und wächst hauptsächlich in Süd- und Mittelamerika. 1804 brachte Alexander von Humboldt ihn von seiner Amerikareise zurück nach Berlin. Doch erst in den 1950er Jahren gelang es, die Blume so zu züchten, dass sie auch in deutschen Haushalten problemlos überleben kann. Damit sie sich wohlfühlt, gilt es dennoch einiges in der Weihnachtsstern-Pflege zu beachten.

Basteln Weihnachtsstern basteln
 

Weihnachtsstern basteln

Wir haben für Sie zwei Vorschläge zusammengestellt, wie Sie mit einem Weihnachtsstern basteln können

 

Weihnachtsstern: Pflegetipps

Bereits beim Kauf sollten Sie darauf achten, ob der Weihnachtsstern gesund aussieht. Bevorzugen Sie Pflanzen mit dichten, grünen Blättern. Doch auch der Standort ist entscheidend. Insbesondere in Supermärkten steht er häufig im Eingangsbereich oder gar draußen. Dort kann er Schäden entwickeln, die sich erst nach dem Kauf bemerkbar machen.

Standort auswählen

Der Weihnachtsstern mag es hell, verträgt jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung oder Zugluft. Die Temperaturen sollten etwa zwischen 15 und 22 °C liegen. Ein Platz in der Nähe eines Fensters, das Sie jedoch nicht zum Lüften öffnen müssen, ist daher ideal.

Gießen

Bei der Pflege gilt: Lieber zu wenig gießen als zu viel. Staunässe verträgt der Weihnachtsstern nicht und reagiert mit gelben und abfallenden Blättern. Dann ist es jedoch meist schon zu spät, um ihn zu retten. Gießen Sie hingegen zu wenig lässt er lediglich die Blätter hängen und erholt sich mit etwas Wasser schnell wieder. Um Staunässe zu vermeiden, sollten Sie den Wurzelballen etwa einmal die Woche in Wasser tauchen und gründlich abtropfen lassen.

Weihnachtsstern Pflege

 

Weihnachtssterne nicht wegwerfen

Der Weihnachtsstern wird häufig wie eine einjährige Pflanze behandelt, doch das ist er keineswegs. Nachdem er seine roten Blätter verliert, ist er nicht etwa „tot“. Er verliert lediglich seine roten Blätter, wenn er länger als 12 Stunden am Tag der Sonne ausgesetzt wird. So etwa im Sommer oder – aufgrund von künstlicher Beleuchtung – wenn er zu lange in der Wohnung steht. Wollen Sie also, dass Ihr Weihnachtsstern im nächsten Jahr erneut blüht, müssen Sie darauf achten, dass er sechs bis acht Wochen lang nicht mehr als 12 Stunden Licht am Tag bekommt. Hierbei reicht es schon ihn für einige Stunden am Tag in eine Abstellkammer zu verbannen oder ihm einen Karton überzustülpen.

Basteln
 

Deko mit Weihnachtssternen

Pünktlich zu den Festtagen ist der Weihnachtsstern fast überall präsent

 

Vorsicht bei Haustieren

Weihnachtssterne sind leicht giftig! Auch wenn Sie für Menschen nicht sonderlich gefährlich sind, sollten Sie bei allen Arten von Haustieren besonders vorsichtig sein und lieber auf die Weihnachtsstern-Deko verzichten. Ist es schon zu spät und Ihr Tier hat die Pflanze angeknabbert, sollten Sie es bei den folgenden Symptomen unverzüglich zum Tierarzt bringen: Schleimhautreizungen, Magen-Darm-Beschweren, blutiger Durchfall, Lähmungen. Vor allem bei kleinen, alten oder kranken Tieren kann die Vergiftung zu starken Leberschäden, Herzrhythmusstörungen und letztlich zum Tod führen!

Fotos: sidm / Archiv

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