Wand verputzen

Der Putz an der Wand glättet das Mauerwerk und dichtet es ab. Wer eine Wand verputzen will, braucht darin schon etwas Übung, damit der Wandputz später als Untergrund für Tapeten und Farbe taugt. Kalkputz nimmt Schadstoffe und Belastungen wie Kohlendioxid und Schwefeldioxid auf und baut sie ab.

Wand und Decke sind die größten sichtbaren Flächen in der Wohnung. Ob sie tapeziert oder "nur" gestrichen werden, ein glatter Untergrund ist stets Voraussetzung. Wir zeigen in unserer Bauanleitung Schritt für Schritt, wie Sie eine Wand verputzen. Damit die Ziegelwand ihree bauphysikalischen Vorteile voll entfalten kann, haben wir uns entschieden, Kalkputz zu verwenden, um das Mauerwerk zu verputzen.

 
 

Wand verputzen mit Kalkputz

Nicht nur in ungedämmten Altbauten ist Schimmel ein Thema. Auch in neuen, luftdicht abgeschlossenen Gebäuden treten Schimmelprobleme auf. Und nicht nur das: Neben hoher Luftfeuchtigkeit findet sich nur wenig Sauerstoff, dafür umso mehr Kohlendioxid und diverse Schadstoffe in der Raumluft, weil zu wenig Außenluft nach innen gelangt. Dieser Problematik kann man jedoch vorbeugen: Kalkputz lautet das Schlüsselwort. Kalkputz gibt Schimmel keinen Nährboden. Darüber hinaus nehmen seine Putzporen Schadstoffe und Belastungen wie Kohlendioxid auf und bauen sie ab. Und wie Gipsputz oder Lehmputz auch nimmt er überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie später bei trockener Raumluft wieder ab.

Baustoffe
 

Kalkputz

Wegen seiner positiven Eigenschaften wird der Baustoff Kalkputz wieder vermehrt eingesetzt

 

Anleitung: Wand verputzen

Das Verputzen der Wand muss zügig erfolgen, denn Wandputze trocknen relativ schnell aus (große Oberfläche bei geringer Schichtstärke). Damit Sie zügig arbeiten können, empfiehlt es sich alle benötigten Werkzeuge wie Spachtel, Kelle und Rührquirl vorher bereitzulegen. Denken Sie auch daran, dass der Wasseranschluss gut erreichbar ist. Erledigen Sie alle Vorarbeiten gründlich: Fensterabkleben, Mörtelreste von der Wand entfernen, ggf. Bodenschutzmatte auslegen braucht Zeit – ist aber am Ende eine lohnende Arbeit. Das Verputzen an sich lässt sich zwar zeigen und beschreiben, aber letzten Endes ist es Übungssache. Wichtig: Saugende Baustoffe müssen vorgenässt werden, besonders glatte vorher mit einer Haftbrücke, z. B. Putzhaftgrund behandelt werden. Nur so bleibt der aufgetragene Putz auch haften. Die größte Schwierigkeit besteht dann im Glätten. Putzleisten wie hier helfen. Ebenso kann man mittels Putz schmale Stege herstellen, über die man später die Fläche bündig abziehen kann. Praxistipp: Mischen Sie lieber kleinere Mengen Kalkputz an und arbeiten Sie abschnittsweise.

Trockenbau
 

Gipskartonwände schnell verschönern

Dieser Putz wird nach Belieben abgetönt und wie Wandfarbe mit der Rolle aufgetragen

Fotos: quick-mix

Quelle: selbst ist der Mann

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