Erdwärmeheizung Energiesparen mit günstiger Umweltenergie

Wärmepumpe: Mit Erdwärme heizen

Lassen Sie die Sonne für sich arbeiten. Wärmepumpen decken fast den gesamten Wärmebedarf des Hauses mit günstiger Umweltenergie.

Welche Energiequelle der Natur Sie mittels einer Wärmepumpe für Ihr Eigenheim anzapfen, hängt von vielen Faktoren ab: den örtlichen Gegebenheiten (z. B. Bodenbeschaffenheit, Sonnenscheindauer, Grundwasserspiegel), dem Wärmebedarf Ihrer Familie, persönlichen Gewohnheiten und Komfortansprüchen. Lassen Sie sich in jedem Fall von einem unabhängigen Heizungsplaner bezüglich einer Erdwärmeheizung individuell beraten!

 

Erdwärmeheizung: Vor- und Nachteile

Jede natürliche Energiequelle hat Vor- und Nachteile: Luft ist überall vorhanden, ihre Temperatur schwankt aber stark. Grundwasser ist konstant warm, aber nicht überall verfügbar. Außerdem ist eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. Am wirtschaftlichsten lassen sich Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenerdwärmesonden in über ca. 100 m tiefen, mit Spezialbeton verfüllten Bohrungen betreiben. Hier liegt die Temperatur das ganze Jahr bei etwa 10 °C. Vorteil: Die Bohrung braucht wenig Platz, das restliche Grundstück kann normal genutzt werden (anders als bei Erdschleifenkollektoren).

Erdtiefensonden erfordern zwar Spezialbohrer, sind aber platzsparender als Erdschleifen. Denn Erdwärmekollektoren werden als Schleifen in 100 cm Tiefe im Erdreich vergraben.

Energie sparen
 

Wärmepumpe: Funktion

Die Wärmepumpe nutzt ein natürliches Temperaturpotenzial für Heizzwecke

 

So gelangt die Erdwärme ins Haus

Erdschleifen oder Tiefensonden nehmen die Erdwärme über ein Kältemittel auf, welches in einer (meistens elektrisch angetriebenen) Wärmepumpe verdichtet wird: Mit steigendem Druck klettert auch die Temperatur des Kältemittels nach oben. Die so „aufgepumpte Wärme“ wird in einem Wärmetauscher an den Heizkreislauf (Heizung und Warmwasser) übertragen. Der Druck des Kältemittels wird über ein sogenanntes Entspannungsventil wieder gesenkt und fließt zurück in die Tiefensonden, um neue Erdwärme aufzunehmen. Bis zu 75% des Heizbedarfs können so aus kostenloser Umweltenergie gedeckt werden.

Wie effizient eine Erdwärmeheizung arbeitet, erkennt man an der Jahresarbeitszahl. Sie sollte möglichst über 4 liegen: Nur dann werden aus einem Teil zugeführter (elektrischer) Energie (Antriebsstrom der Wärmepumpe) vier Teile Nutzwärme. Ist das Verhältnis geringer, heizen Sie Ihr Haus mit teurem Strom aus der Steckdose.

Fotos: Sonnenhaus, Nibe, Heidelberg Cement, Dimplex

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