Vögel füttern

Der richtige Körnermix ist beim Vögel füttern wichtig, denn bei der Auswahl der Futtermischung sollten Sie beachten, dass das Vogelfutter möglichst keine Ambrosia-Samen enthält. Denn die Pollen der Pflanze können starke Allergien auslösen.

Wenn Sie Ihr Futterhäuschen mit einer Körner-Auswahl für heimische Vögel bestücken wollen, sollten Sie darauf achten, was der Mix enthält! Die beifußblättrige Ambrosie aus Nordamerika breitet sich nämlich hierzulande verstärkt aus – unter anderem über Vogelfutter. Die Pflanze hat die unangenehme Eigenschaft, durch ihre Pollen beim Menschen Allergien wie starken Heuschnupfen und Asthma hervorrufen zu können, teilen der NABU und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit. Das empfiehlt den Futtermittelherstellern, den Gehalt von Ambrosia schrittweise auf 0,005 Prozent (das sind ca. 10 Ambrosia-Samen pro kg) zu senken.

 

Wer dies einhält, etwa durch Reinigungsverfahren und gezielten Einkauf von kontrollierten Bestandteilen, darf seine Produkte entsprechend kennzeichnen, wie es etwa Firmen wie Vivara und Vitakraft tun. Wer die Pflanze im Garten entdeckt, sollte sie ausrupfen, allerdings möglichst mit Augen- und Atemschutz, und anschließend in den Restmüll befördern. Noch mehr Infos und wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema finden Sie im Internet unter www.ambrosiainfo.de.

 

Vögel füttern: 5 Regeln, die Sie beachten sollten

Gegen maßvolles und richtiges Füttern ist nichts einzuwenden – trotzdem gibt es einige Regeln, die Sie beim Vögel füttern beachten sollten.

  • Gefüttert werden sollte nur bei Dauerfrost unter -5 °C und einer geschlossenen Schneedecke. Bei diesen Witterungsbedingungen finden die Vögel nur schwer Nahrung. Außerdem verbrauchen die Tiere jetzt ausgesprochen viel Energie, um ihre Körpertemperatur von rund 40°C gegenüber der Umgebungstemperatur aufrecht zu erhalten.
  • Vögel, die jetzt eine künstliche Futterquelle aufsuchen, sollten sich allerdings auch auf dieses Angebot verlassen können. Die Futterstelle muss deshalb von nun an regelmäßig aufgefüllt werden.
  • Auch für die Futterstelle selbst sollten Winterfütterer einige Grundsätze beachten. Ganz wichtig ist es, dass Schnee und Regen auch bei starkem Wind das Futter nicht durchnässen. Feuchtes Futter verdirbt leicht und vereist. Um das Übertragen und Ausbreiten von Krankheitserregern zu vermeiden, sollten die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Ideal sind daher Futtersilos, in denen sich keine Nahrungsreste sammeln können.
  • Wer herkömmliche Futterhäuschen benutzt, sollte diese regelmäßig mit heißem Wasser reinigen und nur wenig Futter nachlegen.
  • Außerdem ist darauf zu achten, dass die Futterstelle frei und an einer für Vögel überschaubaren Stelle steht. So können sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen. Auch sollten die Futterstellen mindestens zwei Meter von der nächsten Glasscheibe entfernt aufgestellt werden.

Gartengestaltung
 

Vogelhaus bauen

Der Winter kommt: Mit dem Vogelhaus helfen Sie heimischen Vögeln bei der Futtersuche

Nicht alle Vögel fressen Körner: Für Körner- und Allesfresser eignen sich neben Futterhäuschen auch Futterglocken und Meisenringe. Zu den Körnerfressern zählen vor allem Finken, die sich auch im Sommer vorwiegend von Körnern und Sämereien ernähren. Mit ihren robusten, dicken Schnäbeln sind sie auf diese Art der Ernährung spezialisiert. Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Amsel, Star, Zaunkönig oder Heckenbraunelle suchen sich ihre Nahrung – tierische Kost und sehr feine Sämereien – gerne am Boden. Ihnen kann man eine Zeit lang mit Obststückchen, Rosinen, getrockneten Wildbeeren, Kleie oder Mohn aushelfen. In heißem Öl getränkte Haferflocken sind für viele Weichfutterfresser ein besonderer Leckerbissen. Gewürzte und gesalzene Speisen oder Brotreste sind als Vogelfutter überhaupt nicht geeignet.

Gartengestaltung
 

Vogelfutter selber machen

Schnell und einfach können Sie das Vogelfutter für die Piepmätze herstellen

Einen kalten Winter zu überleben, ist für Standvögel eine Herausforderung. Doch die Suche nach geeigneten Lebensräumen mit einem ausgewogenen Nahrungsangebot, Brutmöglichkeiten und der nötigen Ruhe für die Aufzucht des Nachwuchses wird für viele Vögel zunehmend zu einer schwierigeren Aufgabe. Nicht kalte Winter, sondern die Entwässerung von Feuchtgebieten, Flurbereinigung, Überdüngung, Gifteinsatz und naturferne Forste sind die eigentlichen Gefahren. Den vielen Zugvogelarten wird mit der Winterfütterung ohnehin nicht geholfen.

Quelle: selbst ist der Mann 10 / 2014

Beliebte Inhalte & Beiträge
Kärcher Fenstersauger
 
Preis: EUR 62,50 Prime-Versand
Makita Radiolampe
UVP: EUR 117,81
Preis: EUR 44,85 Prime-Versand
Sie sparen: 72,96 EUR (62%)
Couchtisch
 
Preis: EUR 59,95
Copyright 2017 selbst.de. All rights reserved.