Trockenbauwand

Zusätzlichen Platz schaffen durch leichte Trennwände? Mit einer Trockenbauwand lässt sich das leicht realisieren: Metallprofile und Gipskartonplatten bilden eine Trennwand im Trockenbau. Wer auf Schallschutz seiner Gipskartonwand Wert legt, sollte die Rigipswand zweilagig mit Gipskartonplatten beplanken und zwischen die Ständer Dämmstoff klemmen. Die Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie eine Gipskartonwand bauen.

Anders als beim klassischen Mauerwerksbau mit Ziegeln oder Mauersteinen, werden Trockenbauwände ohne feuchten Mörtel errichtet. Damit sind Trückenbauwände ideal für den späteren Ausbau und die Sanierung von Bestands-Immobilien. Zudem wiegt eine Trockenauwand auch nur einen Bruchteil einer Mauerwerkswand und kann so auch von Heimwerkern ohne statische bedenken nachträglich eingezogen werden. Auf das tragende Skelett aus Metallständerwerk werden in der Regel beidseitig Gipskartonplatten aufgeschraubt. Diese Beplankung kann ein- oder zweilagig erfolgen – je nach den Erfordernissen der Nutzung (Sollen hohe Lasten wie z.B. Küchenoberschränke an der Wand befestigt werden? Ist ein besonderer Schallschutz zu gewähreisten? ...)

Auch in Feuchträumen ist der Einsatz einer Trockenbauwand möglich: Feuchteresistente Gipskartonplatten erkennen Sie an der grünen Pappkaschierung. Für die Verwendung in echten Nassbereichen (bodengleiche Dusche, rund um die Badewanne) sollten Sie besser zu zementgebundenen Bauplatten greifen und/oder den Spritzwasserbereich zusätzlich mit geeigneten Dichtanstrichen und Manschetten gegen eindringendes Wasser schützen.

 

Anleitung: Trennwand errichten

Diese kleine Übersicht zeigt, welche Arbeitsschritte beim Bauen einer Gipskartonwand üblicherweise aufeinander folgen:

  • Trockenbauwand planen: Wo soll die GK-Wand errichtet werden? Gibt es besondere Anforderungen (Feuchte/Schallschutz)? Wie lang/hoch wird die Wand? Soll es eine Tür geben?
  • Materialbedarf ermitteln: Minimum ist die überschlägige Rechnung der benötigten materialien anhand der laufenden Meter zu errichtender Trockenbauwand. Praxistipp: Genauer kalkilieren Sie Ihren Materialbedarf und die zu erwartenden Kosten mit einer App der Trockenbau-Hersteller.
  • Einkauf und Lieferung des Materials – wichtig: ausreichend trockene Lagerfläche bereithalten!
  • Unterkonstruktion aufbauen: Das Ständerwerk aus Metallprofilen wird zwischen Decke und (Roh-)Fußboden montiert.
  • Metallständerwerk beplanken: Mit Schrauben werden die Gipskartonplatten direkt auf den Metallprofilen verschraubt. Zuerst eine Seite der Trockenbauwand komlpett schließen.
  • Dann auf der anderen Seite die Beplankung aufschrauben.
  • Praxistipp: Verlegen Sie vorher elektrische Leitungen und bereiten Sie steckdosenanschlüsse vor. Anschließend kann sofern benötigt Dämmwolle zur Schalldämpfung eingebracht werden.
  • Abschließend werden die Plattenstöße verspachtelt – ggf. mit Armierungsgewebe.

Nach dem Abtrocknen der Spachtelmasse können Sie die Trockenbauwand wie gewohnt bearbeiten: Ob Sie die GK-Wand tapezieren, streichen oder fliesen – ein Voranstrich mit Tiefengrund reduziert die Saugfähigkeit der Pappkaschierung und sorgt für besseren Halt der Oberfläche.

Quelle: selbst ist der Mann

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