Topfscharnier

Erste Wahl, um Schranktüren am Korpus zu fixieren sind sogenannte Topfscharniere (seltener auch Topfband genannt, vgl. Möbelbänder & Beschläge). Das Topfscharnier erlaubt auch nach der Montage noch die Ausrichtung der Tür in alle drei Raumachsen – was das Scharnier gegenüber andern Bändern (wie z. B. dem Klavierband) deutlich vielseitiger und komfortabler macht. Hier erfahren Sie, was Sie über das Topfscharnier wissen müssen: Wie Sie ein Topfscharnier einbauen, wie Sie anschließend die Schranktüren justieren und auch, wie Sei ein ausgebrochenes Topfband reparieren!

Mittlerweile hat sich eine große Vielfalt an Topfscharnieren entwickelt. In ihrem Grundaufbau sind sie aber gleichgeblieben: Das Topfscharnier besteht aus dem sogenannten Topf (dem runden Bauteil, das in der Schranktür sitzt), dem Bandarm (das eigentliche Scharnier), welcher Tür und Korpus gelenkig miteinander verbindet und der Grundplatte (auch Kreuz- oder Montageplatte genannt), die an der INnenseite des Schrankkorpus festgeschraubt wird.

Topfscharnier-Schablone nutzen

Wie Sie ein Topfscharnier einbauen erklären wir in dieser Anleitung Schritt für Schritt: Damit die benötigten Bohrlöcher passgenau gesetzt werden können, lohnt die Investition in eine Topfscharnier-Bohrschablone. Mit ihr lassen sich die erforderlichen Bohrungen – für Topf und Trägerplatte – millimetergenau anzeichnen oder ankörnen. So ist garantiert, dass der Scharniereinbau nicht an unpassenden Bohrungen scheitert.

Möbelbänder & Beschläge
 

Topfscharnier einbauen

Nahezu jede Schranktür wird über Topfscharnier und Kreuzplatte mit dem Korpus verbunden

 

Vorteile von Topfscharnieren

Wie bereits angedeutet, besitzt das Topfscharnier einige Vorteil gegenüber anderen Möbelbändern – zu den vielleicht entscheidensten zählen:

  • Topfscharnier erlaubt jederzeit die Justage der Tür in alle 3 Richtungen
  • Scharnier ist von außen nicht sichtbar
  • universell zur Befestigung von Schranktüren geeignet
  • verschiedene Anschlagarten verfügbar (Türen liegen auf dem Korpus auf oder zwischen den Schrankwänden, s.u.)

Die industrie hat das Topfscharnier noch mit weiteren Zusatzfunktionen ausgestattet, die vor allem eine komfortablere Nutzung ermöglichen sollen: Weitwinkel-Scharniere erlauben das Öffnen der Türen bis zu 180° (z. B. bei Fernsehschränken), eine Feder im Scharnier hält das Türblatt in jedem gewünschten Öffnungswinkel fest und sorgt für ein sanftes, lautloses Schließen der Tür (Dämpfung). Die für Heimwerker vielleicht bequemste Neuerung ist die beinahe werkzeuglose Montage des Topfscharniers: Nur noch die Trägerplatte muss am Schrankkorpus verschraubt werden – den Topf verpressen Sie mit dem Umklappen eines Clips in der Bohrung und der Bandarm wird einfach per Klick-Mechanismus auf der Kreuzplatte arretiert!

Möbel reparieren
 

Ausgerissenes Scharnier reparieren

Schnell ist es geschehen und die Tür vom Küchenschrank löst sich vom Pressspankorpus

 

Anschlagsarten bei Topfscharniere

Je nachdem wie die Tür zum Möbel-Korpus positioniert werden soll, benötigen Sie spezielle Scharniere. Wir haben in der Galerie oben die verfügbaren Anschlagarten bei Topfscharnieren aufgelistet und einander gegenüber gestellt. Standard ist wohl der außen liegende Anschlag, wie man ihn von Küchenoberschränken kennt. Bei Regalen, in denen nur einzelne Fäche über eine Tür/Klappe verfügen, kommt das innen liegende Topfscharnier zur Anwendung. Der Mittelwandanschlag ist z. B. nötig, wollen Sie an einem Wandschrank die Türen unbedingt gemeinsam am Mittelholm befestigen (z. B. aus Platzgründen oder der Zugänglichkeit wegen).

Möbelbänder & Beschläge
 

Topfscharniere einstellen

Gerade Türscharniere an Küchenschränken leiern leicht aus: So justieren Sie Topfbänder nach

Quelle: selbst ist der Mann

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