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Einbrecher-Zinken

redakteur
LupeEinbrecher-Zinken

Was von Bewohnern eines Hauses im Alltag leicht übersehen wird, dient Einbrechern als wichtige Informationsquelle. Sogenannte „Gaunerzinken“, die es bereits seit dem Mittelalter gibt, werden nach wie vor von Einbrechern als Geheimcodes genutzt.

Je nach Situation und Einbrecher-Zinken, kann die Botschaft zum Beispiel lauten: „Frau lebt alleine“ oder „In diesem Haus ist Geld vorhanden“. In der Praxis folgt auf den „Späher“, der die Beobachtungen und Markierungen macht, meist einige Zeit später der Beutezug seiner Komplizen. Neben klassischen Gaunerzeichen setzen professionelle Einbrecher gerne Werbeflyer oder kleine Papier- und Kunststoffschnipsel ein. In den Haustürspalt eines Einfamilienhauses geklemmt, dienen diese als einfache Abwesenheits- oder als Urlaubsanzeiger. Klemmt die Markierung beim nächsten Besuch noch an der gleichen Stelle, ist den potenziellen Einbrechern klar, dass die Tür zwischenzeitlich nicht geöffnet wurde und niemand zu Hause ist.

Zur eigenen Sicherheit auf Einbrecher-Zinken achten

Wer beim Zeitungs- oder Postholen ein ungewohntes Symbol am Haus entdeckt, sollte vor der Beseitigung ein Foto machen. Sinnvoll ist es, die Fassade nach weiteren Auffälligkeiten zu untersuchen. Da jedes Haus andere Risikopotenziale aufweist, empfehlen die Polizei und seriöse Anbieter von Sicherheitstechnik eine kostenlose Vorort-Begehung mit einem geschulten Fachmann. Ergänzend zur mechanischen Absicherung (siehe ganz rechts) bieten Einbruchmeldeanlagen Schutz. Infos dazu: www.daitem.de.


 
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