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Die eigenen vier Wände kindersicher machen

LupeDie eigenen vier Wände kindersicher machen

Wenn das erste Mal Nachwuchs ansteht, gibt es einige Dinge zu bedenken. Neben der Einrichtung des Kinderzimmers, der Anschaffung von Kinderwagen, Maxi Cosi und Co. müssen werdende Eltern außerdem daran denken, die eigenen vier Wände kindersicher zu machen. Babys bewegen sich zwar in der ersten Zeit kaum alleine, doch spätestens sobald das Krabbeln losgeht, müssen entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Da sich in Deutschland jährlich rund 300.000 Kinder im Haushalt verletzen, sollte Sicherheit immer vorgehen. Dazu müssen die folgenden Aspekte eingehalten werden, die für die ganze Wohnung, das Haus und auch den Garten gelten.

  • Steckdosen: Elektrizität ist für uns alle gefährlich. Da Kleinkinder aber nicht wissen, dass von dieser eine Gefahr ausgeht, müssen diese davor geschützt werden. Zudem befinden sich Steckdosen in Bodennähe und somit können Kinder daran sehr schnell gelangen. Spezielle Aufsätze schützen vor gefährlichen Stromschlägen und müssen demnach angebracht werden.
  • Treppen: Zwar dauert es einige Monate bis Kleinkinder die ersten Schritte machen, doch sobald diese laufen können, muss jeder Winkel im eigenen Zuhause entdeckt werden. Dabei liegen Treppen auf dem Weg der kleinen Kinder und stellen große Gefahren dar. Daher sollten werdende Eltern an die Montage eines Treppenschutzgitters denken. Dieses wird an die vorhandene Treppe angepasst und kann wie eine Tür geöffnet und geschlossen werden. Diese sind beispielsweise hier erhältlich. So werden Kleinkinder vor Treppenstürzen geschützt.
  • Medikamente: Da die meisten Menschen im eigenen Zuhause eine Sammlung an grundlegenden Medikamenten haben, sollten diese an einem Ort aufbewahrt werden, zu dem das Kind keinen Zugang hat. Am sichersten ist dabei wohl ein verschlossener Schrank.
  • Scharfe Kanten: In der ganzen Wohnung befinden sich diese. Damit das eigene Kind sich daran nicht verletzen kann, gilt es, an alle scharfen Ecken einen Schutz anzubringen.
  • Kabel, Schnüren und Kordel: Alle Elektrogeräte, die sich in der Wohnung befinden, weisen diese auf. Da auch Kabel, Schnüren und Kordel eine Gefahr für kleine Kinder darstellen, gilt es, diese von Kindern fernzuhalten.
  • Die Küche: Das Familienleben spielt sich häufig in der Küche ab. Dort ist es jedoch für Kleinkinder besonders gefährlich. Messer, hohe Temperaturen beim Kochen und Backen und die zahlreichen Elektrogeräte stellen ein hohes Risiko dar. Daher sollten werdende Eltern auch in der Küche entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. Messer, Teller und Töpfe sollten nie in der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahrt werden. Elektrogeräte wie Wasserkocher, Kaffeemaschine und Fritteuse sind ebenfalls außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufzubewahren und anzuschließen. Beim Herd und dem Ofen gilt es, diese besonders zu sichern. Ein Herdschutzgitter und ein Backofenfenster-Schutz sind daher notwendig. Stehen Pfannen auf dem Herd sollte bei diesen außerdem darauf geachtet werden, dass deren Stiele nicht über dem Herd herausstehen. Fassen Kleinkinder an diese, kann das sehr gefährlich werden. Neben den Schutzmaßnahmen sollten Eltern schon recht früh damit beginnen, Kleinkinder auch einmal ins Kochen, Tisch decken etc. mit einzubeziehen. Wenn Kinder von Beginn an lernen damit umzugehen, passieren deutlich weniger Unfälle.
  • Putz- und Reinigungsmittel: Diese Mittel enthalten gefährliche Stoffe. Können Kinder an diese einfach gelangen, stellt das eine große Gefahr da. Dabei gilt also das gleiche wie bei den Medikamenten: Am sichersten ist auch bei diesen ein abschließbarer Schrank.

Auch wenn all diese Vorkehrungsmaßnahmen getroffen werden, besteht immer noch ein gewisses Risiko für Kleinkinder. Eltern sollten daher offen mit den bestehenden Gefahren umgehen. Statt den eigenen Kindern alles zu verbieten, ist es wichtig, über die Gefahren zu sprechen. Da Verbote meist eh genau das Gegenteil bewirken – nämlich, dass die Gefahr noch anziehender wird für die Kinder – sollten diese vermieden werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten werdende Eltern jeden Raum im eigenen Zuhause nach Gefahren beurteilen und diese beseitigen. So schützt man den eigenen Nachwuchs bestmöglich vor Verletzungen!

Fotos: commons.wikimedia.org © Gage (CC BY-SA 3.0); flickr.com @ Brian Moloney (CC BY 2.0)


 
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