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So funktioniert ein Holz-Bohrer

redakteur
LupeSo funktioniert ein Holz-Bohrer
Spanerzeuger: Beim Bohren in Holz werden viele faserige Späne frei, die abgeführt werden müssen.

Saubere Löcher in Holz erzielen Sie am besten mit speziellen Holzbohrern – lesen Sie, warum das so ist.

Mit ihrer Zentrierspitze (A) halten Holzbohrer exakt Kurs im Material – die Führung ist nötig, weil Holz kein homogenes Material ist und der Bohrer sonst leicht verlaufen würde.

Gleichzeitig zeigt der Werkstoff schnell ausgerissene Bohrloch-Ränder, hervorgerufen durch ein Abscheren von Holzfasern, die von üblichen Spiralbohrern unvollständig durchtrennt werden.

Die vorspringenden Außenschneiden (B) eines Holzbohrers durchtrennen die Holzfasern deshalb, bevor die Bohrwendel (C) in das Material eingreift. Freiraum (D) in oder hinter dem Bohrprofil sorgt für den Abtransport der Späne. Dennoch können die großvolumigen Holzspäne den Bohrer behindern und zu einer starke Erhitzung der Bohrstelle führen.

Holzbohrer zwischendurch absetzen

Deshalb sollten Sie den Bohrvorgang bei tieferen Löchern – und vor allem bei großen Durchmessern – gelegentlich unterbrechen und den Bohrer aus der Bohrstelle herausfahren, um die Späne abzuführen. Große Bohrdurchmesser werden als Forstnerbohrer (E) ausgeführt. Ein hinten verjüngter Schaft erlaubt die Nutzung mit Akkubohrschraubern.

Allerdings benötigen große Bohrdurchmesser geringere Rotationsgeschwindigkeiten mit hohem Drehmoment, die nur leistungsfähige Elektrowerkzeuge zur Verfügung stellen können.


 
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