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Rasenmäher müssen in einer Saison viel
leisten: Daher sollten Sie beim Kauf eines Rasenmähers auf Qualität achten. Wir testen
für Sie regelmäßig Benzinrasenmäher, Elektrorasenmäher und Akkurasenmäher. Genauso wichtig ist aber auch die Wartung Ihres Rasenmähers!
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Mähroboter-Test

redakteur
LupeMähroboter-Test
Diese Marken haben wir getestet:
  • Al-Ko
  • Bosch
  • Honda, Husqvarna
  • Rotenbach
  • Sabo
  • Viking
  • Wolf Garten, Worx

Zehn Mähroboter mussten in unserem Test-Garten und beim TÜV Rheinland ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Unser Testgarten hielt für die Rasenmähroboter viele Hindernisse, Passagen und Unebenheiten, bereit, so dass sich die Robotermäher unter Praxisbedingungen bewähren mussten. Unser Test zeigt, dass moderne Mähroboter ausgereift sind und recht zuverlässig rasenmähen. Allerdings hat Qualität ihren Preis: Kostete der günstigste Rasenroboter im Test nur 550 Euro, müssen für den Testsieger satte 2550 Euro eingeplant werden.

Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland haben wir diesmal 10 Mähroboter im Test miteinander verglichen. Einmal installiert, haben Sie mit der Rasenpflege praktisch nichts mehr zu tun – Mähroboter kürzen das Gras viel regelmäßiger, als Sie es mit einem herkömmlichen Mäher tun würden – der Rasen ist daher stets perfekt geschnitten und mit dem wie beim Mulchen sehr feinen Schnittgut auch gut gedüngt. Bei allen Rasenrobotern (Al-Ko, Bosch, Gardena, Honda, Husqvarna, Rotenbach, Sabo, Viking, Wolf Garten und Worx) muss bei der Installation ein Begrenzungsdraht verlegt werden – eine überschaubare Arbeit. Die große Mehrzahl der Mähroboter im Test zeigte durchweg zufrieden stellende Leistungen (6x "gut", 2x "befriedigend"). Mit einem "sehr gut" und einem "mangelhaft" gaben die Tester vom TÜV Rheinland aber auch Extrem-Wertungen ab.

 
 
 
  • Die Mähroboter von Al-Ko, Gardena und Husqvarna zu können aufgrund ihrer geringen Geräuschentwicklung auch abends oder sogar nachts arbeiten
  • Der Sabo-Rasenroboter arbeitete praktisch störungsfrei, der schwere Roboter suchte erst nach drei Stunden die Ladestation auf
  • Bei Feuchtigkeit verschmutzt das Gardena-Mähwerk
  • Der Mähroboter von Bosch blieb immer wieder auf unebenem Rasen stehen
 

Mähroboter-TestDer Rasenroboter von Rotenbach kann gefährlich werden: Dieser Roboter kann außerhalb des Begrenzungsdrahts geraten und fährt dann mit eingeschaltetem Mähwerk unkontrolliert weiter. Dieser Mähroboter im Test muss zudem als einziger stets manuell per Fernbedienung gestartet werden. Es fehlen auch eine Anzeige zur Störungsdiagnose und eine werkzeuglose Schnitthöhenverstellung.

Wie wurde getestet?

  • Mähbetrieb: In einem Testgarten mit Hindernissen, Baumbestand und leichten Unebenheiten mussten alle Roboter unter Beweis stellen, dass sie den Rasen zuverlässig, gleichmäßig und vollständig pflegen können.
  • Bedienung: Auch wenn bei einigen Geräten der Fachhändler hilft: Der Anwender sollte selbst leicht die programmierten Mähzeiten ändern können.
  • Störungen: Wie oft bleibt der Mäher unplanmäßig stehen? Ist die Ursache gut zu ermitteln und abzustellen?
  • Steigverhalten: Mähroboter sollten kleinere Steigungen befahren können, im Praxisbetrieb bewältigen alle Geräte Steigungen von über 10 Grad.
  • Anstoßen: Mit Sensoren erkennen die Roboter Gegenstände, stoppen und wählen eine neue Fahrtrichtung. Teilweise fahren die Roboter aber recht kräftig gegen Bäume. Niedrige Gegenstände werden meist nicht erkannt, überfahren und dabei beschädigt.
  • Sicherheit: Derzeit gibt es noch keine gültige Norm für diese Geräte, allerdings einen Entwurf. Unsere Bewertung auf Basis der Analysen des TÜV Rheinland orientiert sich am zu erwartenden normativen Sicherheitsniveau.

Rasenroboter-TestDer Mähroboter-Test ist der mit Abstand aufwendigste und langwierigste, den wir gemeinsam mit dem TÜV Rheinland je durchgeführt haben: Alle zehn Roboter wurden nacheinander auf dem gleichen Rasen eines rund 300 Quadratmeter großen Gartens installiert. Dabei haben wir jede Bewegung der Geräte mit vier Kameras über die gesamte Betriebszeit aufgezeichnet, um die Arbeitsweise der Roboter im Einzelnen nachvollziehen und bewerten zu können. In grafischen Auswertungen sind für jeden Mäher alle Fahrwege auf einen Blick erkennbar – Bosch lieferten den einzigen Mähroboter, der den Test-Rasen geordnet abfuhr (rechts).

Sonntags rasenmähen mit dem Mähroboter

Durch Ihr Rasenmähen sollten Nachbarn nicht gestört werden. Daher regelt das Bundes-Immissionsschutzgesetz, wann laute Gartengeräte in Wohngebieten betrieben werden dürfen. In der Regel darf nur außerhalb der örtlichen Ruhezeiten Lärm verursacht werden. Ob Mähroboter wie (Akku-)Rasenmäher zu werten sind, ist nicht final geklärt. Praktisch, dass die Mähroboter von Honda, Husqvarna und Gardena so leise arbeiten, dass sie auch abends oder am Wochenende mähen können – bei den lauteren Modellen von Bosch, Rotenbach, Sabo, Viking und Wolf Garten sollten Sie weiterhin Rücksicht auf Ihre Nachbarn nehmen und die örtlichen Ruhezeiten beachten.

Aktuellen Mähroboter-Test herunterladen

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum aktuellen Mähroboter-Test 06/2013 finden Sie hier als Download >>

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