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Test: Mechanische Heckenschere

redakteur
LupeTest: Mechanische Heckenscheren
Diese Marken haben wir getestet:
  • Black&Decker
  • Fiskars, Freund
  • Gardena
  • Practa
  • Westfalia, Wolf Garten

An kleineren Hecken leisten mechanische Heckenscheren gute Dienste. Viele dieser Hand-Heckenscheren sind aber schon ohne Hecke recht schwergängig, wie unser Test für mechanische Heckenscheren zeigt.

Mit einer guten mechanischen Heckenschere werden vor allem die jungen Triebe sauber abgetrennt – das fördert eine schnelle Wundheilung. Im Handbetrieb ist darüber hinaus die Kontrolle des Schnittverlaufs sehr feinfühlig möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die manuelle Heckenschere leicht führen und möglichst reibungsfrei bedienen lässt – gerade hier gab es deutliche Unterschiede bei den 12 Hand-Heckenscheren im Test. Mehrere Modelle der Hersteller Black&Decker, Fiskars, Freund, Gardena, Practa, Westfalia und Wolf Garten traten zueinander in den Wettstreit. Unser Test-Team aus sidm-Redakteuren und Mitarbeitern der Versuchs- und Prüfanstalt Remscheid vergab folgende Noten: 2x "sehr gut", 4x "gut" und 6x "befriedigend".

  • Mechanische Heckenschere TestSolide gebaute Hand-Heckenscheren überzeugen mit einem flüssigen Schnittablauf
  • Positiv sind schützende Dämpfer am Griff: Sie begrenzen den Schlag beim Schließen der Klinge
  • Ein Wellenschliff bewährt sich an weichen Heckenpflanzen (z. B. Freund)
  • Getriebe-Scheren wie von Fiskars erhöhen zwar die Kraft, öffnen aber (unangenehm) weit

Hand-Heckenschere am Stiel?

Ein wenig übertechnisiert wirken die Hebel-Übersetzungs-Heckenscheren im Test. Hier soll Kraft durch mehr Bewegung gewonnen werden – doch die Mechanik ist einfach zu reibungsintensiv und kann in der Praxis nicht überzeugen. Für höhere Hecken empfehlen sich Teleskop-Heckenscheren: Dank des gewichtsparenden Aufbaus der Teleskop-Scheren fällt der Schnitt auch mit ausgezogenem Teleskop leicht. Allerdings ist der gewonnene Aktionsradius meist kleiner, als die Verlängerung verspricht – höher gelegene Heckenkrone werden nicht erreicht, da die Klingen nicht abwinkelbar sind.

Wie wurde getestet?

  • Mechanische Heckenschere TestStabilität: Mechanische Heckenscheren sollten auch mal kleinere Äste trennen können – die dabei auftretenden Kräfte erfordern eine gewisse Solidität des Werkzeugs.
  • Kraftaufwand: Einige Heckenscheren sind schon ohne Hecke erstaunlich schwergängig, das ermüdet unnötig.
  • Führung: Der Winkel der Griffe gegenüber dem Klingenbereich beeinflusst die Handhabung ebenso wie die Gewichtsverteilung der mechanischen Heckenschere.
  • Schneidvorgang: Ein schräg öffnender Klingenbereich oder ein starker Prall der Griffe beim Schließen störten zuweilen den Fluss der praktischen Schneidarbeiten.
  • Nachstellmöglichkeit: Idealerweise lässt sich die Klingenspannung mit einem Handrad leicht nachstellen.
  • Heckenschnitt: Wir haben sowohl immergrüne, weiche Hecken als auch verastete Hecken geschnitten. Unterschiede lagen auch hier vor allem in der Handhabung.

Test-Ausreißer: Hersteller hat nachgebessert

Hand-Heckenschere nachgetestetDie Heckenschere HS-TA von Wolf Garten wurde von den Testern scharf kritisiert: Im Test rutschte das Teleskop aus dem Griffbügel der Schere heraus. Den konstruktionsbedingten Nachteil hat der Hersteller nun behoben. Unsere Test-Kritik führte dazu, das Produkt zu verbessern. Die Endnote dieser mechanischen Heckenschere verbessert sich durch die Mangelbeseitigung im Testergebnis auf die Note gut (2,4), die Note für das Verhältnis Preis/Leistung verbessert sich auf gut.

Aktuellen Hand-Heckenschere-Test herunterladen

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum aktuellen Hand-Heckenschere-Test 04/2013 finden Sie hier als Download >>

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