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Teichpumpen-Test

redakteur
LupeTeichpumpen-Test
Diese Marken haben wir getestet:
  • Al-Ko
  • Easytec
  • Gardena
  • Hagen Laguna, Hozelock
  • Messner
  • Oase
  • Tip
  • Sicce
  • Variolux (Obi)

Im aktuellen Test traten 10 Teichpumpen gegeneinander an. Im Praxiseinsatz und im TÜV-Labor zeigte sich schnell: Es lohnt sich, auf den Verbrauch zu achten! Mit allen Teichpumpen im Test können Sie auch eine Fontäne oder andere Wasserspiele betreiben – der dafür erforderliche Schlauchanschluss ist bei den Testgeräten vorhanden.

Mehr als eine Fontäne von rund einem Meter Höhe sollten Sie von einer kleinen Teichpumpe nicht erwarten – auch wenn auf der Packung von fast zwei Metern die Rede ist. Denn bei den technischen Angaben handelt es sich um die theoretischen Maximalwerte für die Mengenleistung (Qmax.) und Förderhöhe (Hmax.) – in der Realität wird sich ein Mittelwert einstellen, der deutlich unter diesen Parametern liegt. Die Pumpleistungen der Geräte von Al-Ko und Sicce enttäuschten allerdings auch unsere Erwartungen.

  • Einige Teichpumpen haben im Gehäuse einen Filterschwamm, der die Mechanik der Pumpe vor Schmutz bewahrt
  • Die Oase-Pumpe ist reichhaltig ausgestattet und deshalb vielseitig. Sie wartet zudem mit einem niedrigen Stromverbrauch auf
  • Die mechanisch simplen Impeller-Antriebe wiesen in unserem Test den höchsten Stromverbrauch auf
  • Bei fast allen Pumpen ist die Höhe der Fontäne über den Wasserstrom steuerbar

Hoher Stromverbrauch bei Teichpumpen

Der Stromverbrauch bei den Teichpumpen im Test könnte unterschiedlicher kaum sein. Gut dreißig Kilowatt Strom im Jahr können Sie sparen, wenn Sie statt einer Billig-Pumpe das Spitzenmodell einsetzen – macht pro Saison rund fünf Euro. Über die voraussichtliche Lebensdauer gerechnet, macht der geringere Verbrauch unseres Testsiegers den höheren Anschaffungspreis damit wett. Immerhin: Bei Sicherheit und Handhabung konnten wir allen getesteten Pumpen wenigstens ausreichende Leistungen attestieren.

Teichpumpen-TestEinige der getesteten Pumpen sind mit einem zusätzlichen synthetischen Filterschwamm im Schutzkäfig ausgestattet, andere nicht – was ist nun besser? Der Filterschwamm reinigt das Teichwasser besser als die Öffnungen des Schutzkäfigs. Dadurch gelangt weniger Schmutz in den Pumpenantrieb, der Verschleiß wird reduziert. Doch dafür setzen sich die Schmutzpartikel in den Poren des Schwamms fest und verringern allmählich die Durchflussmenge. Wenn Ihre Pumpe einen Filterschwamm hat, sollten Sie diesen deshalb regelmäßig reinigen – vor allem dann, wenn im Frühling Blütenpollen und im Herbst Laub in den Teich gelangen. Die Filterkörbe der Teichpumpen sind dagegen selbstreinigend ausgelegt – eine Säuberung ist nur einmal jährlich empfehlenswert, wenn die Teichpumpe bei Frostgefahr aus dem Teich geholt wird. Lagern Sie das Aggregat über den Winter nass und frostfrei ein, also zum Beispiel in einem Eimer Wasser – so werden Kalkablagerungen verhindert. Ablagerungen könnten sonst später den erneuten Start der Pumpe behindern.

Wie wurde getestet?

Teichpumpen sollten gefahrlos anwendbar, leicht zu installieren und möglichst vielseitig sein. So haben wir auch die Schwerpunkte im Test gesetzt: Mit Fehlerstrom- und Hochspannungstests kontrollierte der TÜV Rheinland die elektrische Sicherheit der Pumpen, außerdem wurde der Motorkörper aufgesägt, um den mechanischen Schutz der Antriebe bewerten zu können. In einem praktischen Aufbau- und Betriebsversuch wurden sowohl Ausstattung, Bedienungsanleitung und Montage als auch die Anschlussmöglichkeiten bewertet. Der Stromverbrauch wurde während einer definierten Laufzeit gemessen und auf eine Saison hochgerechnet. Nach Abschluss des Betriebstests hat der TÜV alle Pumpen demontiert und auf Verschmutzungen kontrolliert.

Aktuellen Teichpumpen-Test herunterladen

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum aktuellen Teichpumpe-Test 07/2003 finden Sie hier als Download >>