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Häcksler im Test

redakteur
LupeGartenhäcksler im Praxistest
Diese Marken haben wir getestet:
  • Bosch
  • Dolmar
  • Gardol (Bauhaus)
  • Ikra
  • Plantiflor
  • Viking
  • Wolf Garten
  • Worx

9 Garten-Häcksler haben wir mit typischem Schnittgut gefüttert – das Ergebnis war ernüchternd: Nur zwei Häcksler im Test arbeiten ohne Probleme, die meisten Häcksler zeigen deutliche Schwächen.

Diesmal sind 9 Häcksler im Test an den Start gegangen: Die Häcksler von Bosch, Dolmar, Einhell, Gardol (Bauhaus), Ikra, Plantiflor, Viking, Wolf Garten und Worx wurden von im TÜV-Labor und unter Praxisbedingungen getestet. Die überwiegende Mehrheit der Gartenhäcksler ließ sich zwar unkompliziert und intuitiv bedienen, dafür war bei vielen Häckslern das Schnittbild enttäuschend: Oft wurde das Schnittgut nicht komplett zerteilt! So ergab sich im Häcksler-Test ein breite Spreizung der Noten: Je ein Gartenhäcksler erhielt ein "sehr gut" bzw. ein "mangelhaft" – die Bewertungen "gut" (3x), "befriedigend" und "ausreichend" (je 2x) wurden in etwa gleichmäßig von den Testgeräten erkämpft.

  • Innovation: Bosch verbaut eine geteilte Schneidwalze, die Schnittgut weitestgehend blockierfrei und schneller trennt als die Konkurrenz
  • Walzenhäcksler verarbeiten Hartholz meist am besten
  • Fast alle Häcksler werden demontiert im Karton verkauft
  • Leisehäcksler sind insgesamt recht teuer
  • Der Häcksler von Wolf Garten braucht viel Fürsorge: Häcksel-Spalt nachstellen, Verstopfungen beseitigen und kontrollieren

Häcksler kaufen

Wohin mit Baum- und Strauchschnitt in Herbst und Frühjahr? Gartenhäcksler verwandeln die sperrigen Teile buchstäblich in Kleinholz, das als Mulch ausgestreut oder kompostiert werden kann. Aber überlegen Sie vor dem Kauf eines Häckslers genau, was Sie mit dem Gerät tatsächlich verarbeiten wollen: Fällt vor allem Astmaterial an, sind Sie mit einem leisen Walzenhäcksler bestens bedient. Sind auch größere Mengen Tannengrün oder gar Blumenschnitt zu zerkleinern, kommen Sie mit einem der gut getesteten Messerhäcksler besser zurecht. Dabei zeigt unser Test, dass der Preis kein Kriterium für die Qualität eines Gerätes ist. Praxistipp: Da Sie den Häcksler in der Regel nur ein- bis zweimal im Jahr benötigt, ist es sinnvoll, sich mit gleichgesinnten Nachbarn zusammenzutun und lieber ein besseres Gerät zu kaufen.

Wie wurde getestet?

  • Häcksler-TestPraxistest: Astmaterial verschiedener Härte, verzweigtes Buschwerk, Nadelholz und unter anderem auch Blumenschnitt haben wir unter realistischen Bedingungen gehäckselt. Nur wenige Geräte kamen mit allen Materialien zurecht.
  • Häckselgut: Damit das Schnittgut auf dem Kompost schnell verrottet, sollte der Häcksler möglichst kleine Astabschnitte abtrennen und diese anquetschen.
  • Häckseltempo: Um die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu ermitteln, haben wir Meterstäbe aus rundem Buchenholz gehäckselt und dabei die Zeit gemessen.
  • Astdurchmesser: Mit Haselnussholz haben wir den maximal zu verarbeitenden Materialdurchmesser ermittelt. Einige Geräte konnten das Material nicht korrekt trennen und wurden abgewertet.
  • Erstmontage: Die meisten Häcksler mussten zunächst montiert werden – der Aufwand hielt sich aber stets in akzeptablen Grenzen.
  • Anleitung: Kleine Bilder und vom Text entfernt abgedruckte Illustrationen erfordern lästiges Blättern und Suchen.
  • Transport: Alle getesteten Häcksler lassen sich auf Rollen bewegen. Das Bosch-Gerät kam dabei schnell ins Schwanken.
  • Sicherheit: Der TÜV Rheinland überprüfte in einem Konstruktions-Check die Geräte auf Einhaltungder Normen.

Aktuellen Häcksler-Test herunterladen

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum aktuellen Häcksler-Test 09/2012 finden Sie hier als Download >>

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