Terrassenüberdachung

Terrassenüberdachung
Eine Terrassenüberdachung macht Ihren Lieblingsplatz im Garten wetterfest und ganzjährig nutzbar.
Inhalt
  1. Aus welchem Material will ich die Terrassenüberdachung selber bauen?
  2. Welche Konstruktionsart soll das Terrassendach haben?
  3. Soll die Terrassenüberdachung lichtdurchlässig oder blickdicht sein?
  4. Muss ich eine Terrassenüberdachung beim Bauamt genehmigen lassen?
  5. Worauf ist noch zu achten, wenn ich die Terrassenüberdachung selber bauen will?

Eine Terrassenüberdachung erhöht die Nutzbarkeit Ihrer Terrasse: Unter der Terrassenüberdachung sitzen Sie auch bei einem Sommergewitter geschützt und selbst im tiefen Herbst bietet eine überdachte Terrasse noch einen geschützten Sitzplatz im Garten. Eine Terrassenüberdachung selber bauen ist eine kostengünstige Alternative zur Profi-Ausführung durch den Dachdecker. Wer eine Terrassenüberdachung selber bauen will, muss sich zuvor über ein paar Fragen klar werden:

 

Aus welchem Material will ich die Terrassenüberdachung selber bauen?

Holz ist für Heimwerker der ideale Werkstoff. Es lässt sich leicht bearbeiten und ist relativ preisgünstig. Nachteil: Holz ist ein natürlicher Werkstoff und muss daher vor der Witterung geschützt werden. Konstruktiver Holzschutz und wirkstoffhaltige Holzschutzlasuren müssen regelmäßig aufgetragen werden. Alternativ gibt es auch Bausatz-Systeme für Terrassenüberdachungen aus Metall-Profilen. Hier sollten Sie vorher genau prüfen, ob Sie alle zur Bearbeitung erforderlichen Elektrowerkzeuge besitzen und bedienen können!

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Welche Konstruktionsart soll das Terrassendach haben?

Im Prinzip ist eine Terrassenüberdachung nichts anderes als ein Holzskelett – freistehend auf vier Stützen oder als Anlehn-Variante, die sich am Haus abstützt. Wer sich nicht zutraut, die Terrassenüberdachung selber zu bauen, kann auch auf Terrassendach-Bausätze zurückgreifen. Praxistipp: Vergleichen Sie auch die Preise von Carport-Bausätzen. Hier ist die Konkurrenz der Anbieter größer und die Preise stärker unter Druck. In der Konstruktion unterschieden sich Carport und Terrassendach kaum.

 

Soll die Terrassenüberdachung lichtdurchlässig oder blickdicht sein?

In der Regel grenzt eine Terrasse direkt ans Haus. Eine opake (= lichtundurchlässige) Terrassenüberdachung würde dann auch viel Licht für die dahinter liegenden Wohnräume im Inneren des Hauses abhalten. Transparente (Polycarbonat-Doppelsteg-Platten) oder transluzente (Milchglas-Varianten) Terrassendach-Eindeckungen sind daher zu bevorzugen. Praxistipp: Denken Sie bei nach Süden ausgerichteten Terrassen an eine zusätzliche Möglichkeit zu verschatten! Untergehängte Sonnensegel oder Raff-Rollos unter dem Terrassendach schützen dann vor zu viel Sonne und Hitze.

 

Muss ich eine Terrassenüberdachung beim Bauamt genehmigen lassen?

Das hängt von der jeweiligen Landesbauordnung und den Gemeinde-Verordnungen (z. B. Babauuungsplan) ab. Das örtliche Bauamt ist zur Beratung verpflichtet! Ehe Sie mit der Planung beginnen, lassen Sie sich dort die rechtlichen Rahmenbedingungen erklären, bevor Sie Ihre Terrassenüberdachung selber bauen.

 

Worauf ist noch zu achten, wenn ich die Terrassenüberdachung selber bauen will?

Zwar muss das Ständerwerk der Terrassenkonstruktion nicht viel Gewicht tragen, aber Windsog und Schneelasten können sich zu stattlichen Kräften addieren! Daher muss eine Terrassenüberdachung solide gegründet werden: Punktfundamente können Sie leicht selbst gießen.

Bei frei liegenden Sitzplätzen im Garten sollten Sie prüfen, ob sich eine massive Terrassenüberdachung überhaupt lohnt. Oft genügt eine einfache Pergola (mit temporärer Stoffbespannung oder gepflanztem Blätterdach) oder ein klassisches Sonnensegel!

Quelle: selbst ist der Mann

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