Teichterrasse: Holzsteg überm Wasser

Teichterrasse: Holzsteg überm Wasser
Inhalt
  1. Grundlagen bei der Planung von Terrassen
  2. Überblattungen verbinden Steg und Terrasse
  3. Douglasienholz: Herkunft und Materialeigenschaften
  4. Terrassen aus Douglasie-Holzdielen

Holzterrassen wirken warm und wohnlich, fügen sich harmonisch in die Natur ein und lassen sich leicht selbst bauen. Aus witterungsbeständigem, widerstandsfähigem und langlebigem Douglasienholz beispielsweise. So wie unser kleines Refugium direkt am Wasser. In das 300 x 300 cm große Holzpodest ist ein kleiner Steg integriert, der geradezu einlädt, nicht nur die Seele, sondern auch die Beine baumeln zu lassen. Wie auf einer kleinen Insel fühlt man sich hier – weitab von Hektik und Alltagsstress lässt es sich hier wunderbar entspannen und genießen.

Zur Bauanleitung: Holzsteg selbst bauen >>

Doch bis Holzsteg und Holzpodest locken, sind erst einmal Kreativität in der Planung und handwerkliches Geschick bei der Ausführung gefragt. Unsere detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt konkrete Hilfestellung, verrät Tricks und Kniffe, die die Arbeit erleichtern und beschleunigen. Denn ist der Entschluss, eine Teichterrasse mit Steg zu bauen, erst einmal gefasst, soll das Ganze möglichst zügig über die Bühne gehen – schließlich will man den Sommer ja auf Terrasse und Steg verbringen.

 

Grundlagen bei der Planung von Terrassen

Zuerst geht‘s ans Vorbereiten des Untergrundes für das Holzpodest. In unserem Beispiel war bereits ein Natursteinbelag vorhanden, auf den die Unterkonstruktion der Holzterrasse direkt aufgebaut werden konnte. Ist dies nicht der Fall, muss zuerst ein tragfähiger Untergrund geschaffen werden: mit einem zirka 15 cm dicken Schotter- oder Kiesbett und einer maximal 5 cm dicken Sandschicht, die verdichtet und abgezogen werden. Je planer der Untergrund, desto leichter lässt sich die Unterkonstruktion ausrichten. Damit das Wasser abfließen kann, ist ein leichtes Gefälle von 1-2% in Verlaufsrichtung der Dielennutungen zu empfehlen. Alternativ dienen Pflastersteine oder Gehwegplatten als Auflager für die Tragebalken und schützen das Holz vor direktem Erdkontakt (konstruktiver Holzschutz).

 

Überblattungen verbinden Steg und Terrasse

Da Holzdeck und Steg hier auf einer Ebene liegen, muss die Unterkonstruktion des Steges in die der Terrasse eingelassen werden. Dies ist durch Überblattungen möglich. Dafür werden Ausklinkungen in die Traghölzer eingebracht. Absolut präzises Arbeiten ist hierbei Voraussetzung. Die erforderlichen Gegen-Ausklinkungen lassen sich durch Einlegen des Steges in die Terrassen-Unterkonstruktion markieren und dann herausarbeiten.

 

Douglasienholz: Herkunft und Materialeigenschaften

Das hier verwendete Douglasienholz stammt aus heimischen, zertifizierten Wäldern. In Farbe und Struktur ähnelt es der heimischen Kiefer und Lärche – die Holzfarbe reicht von rötlichbraun (Kernholz) bis gelblichweiß (Splint). Die Douglasie mit ihren markanten Jahresringen ist langlebig und zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gutes Stehvermögen aus. Das Holz verzieht und verdreht sich kaum, die Neigung zum Reißen ist gering. Die Inhaltsstoffe wirken als natürlicher Holzschutz. Das heißt, dass Douglasie ohne chemische Oberflächenbehandlung auskommt – vorausgesetzt man berücksichtigt den konstruktiven Holzschutz (kein direkter Erdkontakt, kein stehendes Wasser). Allerdings nimmt das Holz dann im Laufe der Zeit eine leicht silbergraue Patina an. Wer dies vermeiden möchte, kann das Holz mit umweltfreundlichem Douglasien-Pflegeöl behandeln. Regelmäßiges Ölen verlängert außerdem die Haltbarkeit und Gebrauchsdauer des Holzes.

 

Terrassen aus Douglasie-Holzdielen

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Wichtig beim Verarbeiten: Durch die natürlichen Inhaltsstoffe neigt Douglasie zu Reaktionen mit Eisen und verfärbt sich in Verbindung mit Feuchtigkeit schwarz. Deshalb sollten zum Verschrauben grundsätzlich nur Edelstahl-Schrauben verwendet werden. Auch wenn man beim Bau der Terrasse nicht unbedingt an deren Ende denkt, ist es doch gut zu wissen, dass sich Douglasienholz – im Gegensatz zu kesseldruckimprägnierter Ware – problemlos entsorgen lässt. Da es nicht auf den Sondermüll gehört, spart das natürlich erhebliche Kosten. Doch bis es soweit ist, können die glücklichen Besitzer noch viele schöne Stunden auf dem neuen Holzdeck mit eigenem Anleger verbringen.

Quelle: selbst ist der Mann

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