Technik der Lithium-Ionen-Akkus

Technik der Lithium-Ionen-Akkus

In den letzten zehn Jahren hat sich der Lithium-Ionen-Akku in allen kabellosen Anwendungen durchgesetzt. Die Entwicklung der Akku-Technik geht dynamisch weiter.

Dem Akku gehört die Zukunft: Seit rund zehn Jahren gibt es Elektro- und Gartenwerkzeuge mit Lithium-Ionen-Akkus – Tendenz stark steigend. Leistung und Ausdauer wachsen dabei rasant: Schon jetzt können es Profigeräte mit kabelgebundenen Maschinen aufnehmen, vereinzelt präsentieren sich die wiederaufladbaren Geräte sogar schon als Konkurrenz zu benzingetriebenen Produkten. Nun hemmt eigentlich nur noch der hohe Kaufpreis die massenhafte Verbreitung der Akkumaschinen. Möglicherweise ist es aber nur noch eine Frage der Zeit, bis die Akkupreise in Bewegung geraten (siehe Kasten unten).

 

Sinkende Akkupreise und steigende Leistung feuern Innovationen an

Vorbote dieses Trends sind die neuen Akku-Geräteserien der Markenhersteller. Profimarken wie DeWalt oder Makita setzen schon länger auf kabellose Elektrowerkzeuge, in den Entwicklungsabteilungen feilt man an immer leistungsfähigeren Akkupacks. Und es ist kein Zufall, dass auch der Gartengerätehersteller Gardena mit einer neuen Akkuserie auf den Markt kommt und die grüne Heimwerkersparte bei Bosch ein kleines Feuerwerk neuer Akkumaschinen zündet: Mit immer mehr Leistung in den kleinen und leichten Li-Ion-Akkus werden die unkompliziert handhabbaren Akkugeräte vermehrt kabelgebundene Geräte ablösen. Die Hersteller wollen auf diesen Trend vorbereitet sein, der schon jetzt begonnen hat – und bei fallenden Akkupreisen schnell zum Megatrend werden wird.

Gleichzeitig hoffen die Markenanbieter darauf, sich durch ihre hohe Entwicklungskompetenz von der Billig-Konkurrenz absetzen zu können. Unser aktueller Test von Akku-Kettensägen (ab Seite 64) zeigt, dass dies derzeit ganz gut funktioniert: Im Test der 36-Volt-Akkusägen findet sich nicht umsonst kein Gerät eines Discountanbieters – die Markenhersteller können hier ein neues Anwendungsfeld mit aufwendig selbst entwickelter Technik zunächst exklusiv besetzen.

 

Preisentwicklung bei Akkus

Wunsch oder realistische Prognose? Bereits 2012 sagten Marktbeobachter wie McKinsey einen drastischen Preisverfall für Lithium-Akkus in den kommenden acht Jahren voraus. Nach dieser Einschätzung würden Li-Ion-Akkus im Jahr 2020 weniger als die Hälfte des heutigen Preises kosten. Grund für diese Prognose sind mehrere zu erwartende Einflussfaktoren: Zum einen steigt die Qualität der Akkus selbst und damit die zur Verfügung stehende Kapazität, gleichzeitig sinkt der Ausschuss bei der Produktion der Zellen. Zudem nehmen in den kommenden Jahren mehrere große Produktionsbetriebe für Akkuzellen ihren Betrieb auf – Folge sei ein großes Angebot, dies gehe typischerweise auch mit einem Rückgang der Preise einher.

Quelle: selbst ist der Mann 11 / 2013

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