Tapetenarten

Tapeten aller Arten: Ob klassische Raufaser-Tapete, bunte Papiertapete, Strukturtapete, leicht verarbeitbare Vliestapete, exklusive Textiltapete oder Vinyltapete, ob gemustert, gestreift oder uni-farben – in Baumarkt und Malerfachhandel ist die Auswahl an Tapetenarten vielfältig. Wir bieten eine kleine Übersicht über die verschiedenen Tapetenarten.

 

Die häufigsten Tapetenarten

Die Wahl der passenden Tapete ist nicht nur eine Frage des Motivs oder der Farbe: Mit Prägemuster oder mit aufgeschäumten Mustern bereichert eie Vielfalt von Tapetenarten unsere Wohnungen, die schwer zu überschauen ist. Grundsätzlich hat jede Tapetenart ihre eigenen Vor- und Nachteile, egal ab sie aus Papier, Vlies, Glasfaser oder sonst einer Materialkombination besteht.

 

Raufasertapeten sind der Klassiker an deutschen Wänden: Die Raufasertapete bestehet aus natürlichen Holzfasern, die zwischen zwei bis drei dünnen Papierschichten versrteut werden und so das typische Oberflchenbild der Raufasertapete erzeugen. Je nach Körnung der Holzspäne wird die Struktur der Raufasertapete gröber oder feiner. Raufasertapeten sind preiswert und leicht zu verarbeiten. Sie kaschieren kleinere Unebenheiten in der Wand besser als dünne Papiertapeten und sind sehr robust – zur Renovierung lassen sie sich locker 2-3mal überstreichen!

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Raufaser-Tapete

Tapete aus Raufaser ist günstig, leicht zu verarbeiten und gleicht Wandunebenheiten aus

Papiertapeten bestehen in der Regel aus zwei Papierschichten – einer stabilen Trägerschicht und einer dünneren, bedruckten Papierlage, die das gewünschte Motiv beisteuert. Je nach Motiv (unifarben-einfach oder aufwendig ornamentiert) spricht man bei der Papiertapete auch schnell von der Mustertapete. Während der erforderlichen Weichzeit, in der die Papiertapete den Kleister aufsaugt, wird sie weich und rissanfällig – das macht das Tapezieren mit Papiertapete etwas kniffeliger.

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Papiertapete verarbeiten

Die Papiertapete bleibt ein beliebter Wandbelag – mit Streifen, Mustern oder floralen Dekoren

Ein Sonderfall sind hier die Fototapeten: Im Prinzip sind dies auch Papiertapeten (seltener Vliestapeten) mit fotorealistischen Aufdrucken. Damit das Motiv später die gesamte Wand bedeckt und sich nicht bahnenweise wiederholt, werden für den "röhrenden Hirschen" oder den "Sonnenuntergang" meist mehrere Rollen Fototapete im Set verkauft. Daher ist beim Tapezieren von Fototapete unbedingt die korrekte Verteilung/Abfolge der Rollen zu beachten!

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Fototapete

Bei Fototapete denken viele an Schwarzwald und röhrenden Hirsch: Die Zeiten sind vorbei!

Vliestapeten sind mittlerweile der Verkaufsschlager: Klar, lassen sich die Tapeten aus dem festen und dimensionsstabilen Vliesgewebe doch besonders leicht verarbeiten. Der Kleister wird direkt auf die Wand aufgetragen, die Tapete einfach unmittelbar an die Wand gedrückt – lästiges Einkleistern auf dem Tapeziertisch und Weichzeiten entfallen komplett. Ursprünglich war da Malervlies eine einfache glatte Tapete, die als Untergrund für höherwertige Wandgestaltungen diente. Mittlerweile sind die Tapeten aus Zellstoff- und Polyesterfasern auch mit vielfälltigen Mustern und Prägungen erhältlich und überzeugen ähnlich wie Vinyltapeten vor allem durch ihre Strapazierfähigkeit.

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Vliestapete

Die Vliestapete, auch Malervlies genannt, ist besonders einfach zu tapezieren und wird daher als Wandbelag immer beliebter

Ein Spezialfall sind sogenannte Glasfasertapeten: Sie bestehen aus verwobenen Fäden aus geschmolzenem Glas. Sie sind besonders wegen ihrer Fähigkeit beliebt, Bauwerksbewegungen abzumildern und Risse zu überbrücken. Glasfasertapeten werden vor allem in ausgebauten Dächern als flächiges Armierungsgewebe eingesetzt. Sie haben eine feine Web-Struktur und lassen sich einfach überstreichen. Der vergleichsweise hohe Preis wird mit einer äußerst langen Lebensdauer von bis zu 30 Jahren vergütet.

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Tapezieren mit Glasfaservlies

Glasfaservlies ist ideal fürs Dachgeschoss: Das Armierungsgewebe ist besonders stabil und langlebig

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Quelle: selbst ist der Mann

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