Sonnenliege

Eleganz und Bequemlichkeit vereint diese schlichte Sonnenliege mit verstellbarer Rücken­lehne. Damit bietet sie Ihnen nicht nur höchsten Sitz- und Liegekomfort, sondern verleiht Ihrem Garten obendrein einen Hauch von Noblesse. Der Nachbau der Sonnenliege ist nicht so schwer, wie Sie vielleicht vermuten. Unser Anleitung erklärt Schritt für Schritt, wie Sie die Sonnenliege bauen.

Wichtige Info:

Lärche ist ein schönes Holz für unsere Gartenliege. Und nicht nur das: Es ist eines der härtesten wirtschaftlich genutzten Nadelhölzer, dauerhaft gegen Feuchtigkeit, nicht anfällig für Schädlinge und daher besonders gut geeignet für Gartenmöbel. Soweit die Vorteile. Nachteil: Es ist nicht an jeder Ecke erhältlich, schon gar nicht im Baumarkt und selten als Leimholzplatte. Zu bekommen ist es meist als Rohbohle, die abgerichtet und auf Maß gehobelt werden muss. Zur Beschaffung wenden Sie sich an einen Holzhändler. Den finden Sie im Branchentelefonbuch. Auch einen Tischler können Sie fragen, ob er Ihnen die Rohbohlen bearbeitet, sollte in Ihrer Gegend Lärche nicht als Leimholz lieferbar sein. Oder Sie bauen die Liege gleich aus Kiefer-Leimholz. Das ist überall erhältlich und billiger als Lärche-Leimholz, bedarf jedoch aufwendigeren Oberflächenschutzes und Pflegeaufwands.

 

Sonnenliege bauen

Gerade Schnitte an schmalen Werkstücken wie den Lehnen- und Sitzbrettern unserer Sonnenliege sind mit der Handkreissäge kaum möglich. Und für viele lohnt sich die Anschaffung einer Tischkreissäge nicht. Hier kann sich ein Maschinentisch (master cut 1000) nützlich machen, der nicht nur eine Handkreissäge, sondern auch Stichsäge und Oberfräse stationär nutzbar macht. Natürlich liefert ein solcher Tisch nicht Genauigkeit und Komfort professioneller Werkzeuge wie Frästisch oder Tischkreissäge. Praxistipp: Für die geschwungenen Schnitte benutzen Sie ein Kurvensägeblatt in Ihrer Stichsäge. Stellen Sie den Pendelhub auf Stufe 2; das führt zwar vielleicht zu stärkerem Ausriss an den Kanten, da diese jedoch später noch mit der Oberfräse abgerundet werden, dürfte davon nachher nichts mehr zu sehen sein.

Gartenmöbel
 

Relaxliege

Diese Relaxliege ist ideal, um im Garten zu entspannen. So bauen Sie sie nach

Eine Stichsäge hinterlässt raue Schnittkanten. Den geraden oder nach außen gewölbten rücken Sie am besten mit dem Schleifteller zu Leibe. Er hinterlässt kaum Dellen und ist als Zubehör für Bohrmaschinen lieferbar. (Akkuschrauber sind dafür nicht geeignet!) Zum Schleifen der Innenradien mit der Schleifhülse ist eine Bohrmaschine mit Regelelektronik nützlich, um je nach Größe der Schleifhülse die Drehzahl zu reduzieren. Rotiert diese nämlich zu schnell, besteht die Gefahr der Überhitzung, und das Schleifpapier nutzt zu schnell ab. Außerdem: nie zu fest drücken, damit keine Dellen entstehen!

Besondere Sorgfalt und viel Geduld ist beim Bohren der Dübellöcher von Sitz und Rückenlehne nötig. Insgesamt 27 Bretter erfordern 108 exakt positionierte, senkrechte Stirnholzlöcher. Diese sollten Sie mit Hilfe einer Bohrlehre so bewerkstelligen: Markieren Sie zunächst die 15-mm-Abstände zu den Schmalseiten mit Bleistiftlinien bis in die Leistenflächen. Das hilft beim Ausrichten der Dübellehre. Deren Winkelanschlag stellen Sie so ein, dass die Lochmitte genau über der Mitte der Leistenstärke liegt. Nun können Sie durch ein Langloch auf der Rückseite genau die korrekte Bohrposition anzielen.

Gartenmöbel
 

Liegestuhl bauen

Ein Liegestuhl ist ein vielseitiges Gartenmöbel: Unsere Sonnenliege lädt zum Nickerchen ein

Für die Gegenlöcher stellen Sie den Winkelanschlag der Bohrlehre auf 20 mm, da die Bretter etwa 10 mm von der abzurundenden Kante der Seitenteile zurückstehen. Markieren Sie alle Bohrlöcher nach den Bauplanangaben und bohren Sie sie insgesamt 3 mm tiefer als die Dübellänge. Für Sitz und Rückenlehne heißt das: 17 mm tiefe Löcher in die Seitenteile, 26 mm tiefe in die Stirnenden der Bretter. Die Lage der 12 mm tiefen Nuten für die Lehnenstütze ist auf dem Bauplan verzeichnet. Machen Sie eine Markierung auf dem Frästisch, damit Sie nicht zu weit fräsen. Sollten Sie keinen besitzen, arbeiten Sie die Nuten mit dem Stechbeitel heraus. Zum Runden der Bretterkanten empfehlen wir den 6,35-mm-, für die Seitenteile den 9,5-mm-Abrundfräser.

Beim Verleimen sollten Sie Dübel, Hammer, Zwingen und wasserfesten Leim bereit legen. Auch eine helfende Hand ist sinnvoll. Arbeiten Sie zügig, dann reichen die zehn Minuten, die der Leim zum Anziehen braucht, völlig aus. Ein Alu-Rohr um die Achse dient hinten an der Liege als Abstandshalter: Es drückt von innen gegen die beiden Scheiben, die das Holz der Seitenteile schützen.

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