Unterbau für Pflasterflächen

Bevor die Pflasterarbeiten losgehen können, müssen Sie zunächst einmal einen fachgerechten Unterbau für das Betonstein-Pflaster schaffen. Ein solider Unterbau für Pflasterflächen ist Pflicht, damit Terrasse oder Einfahrt auch sämtlichen Belastungen standhalten.

Der Unterbau für Pflasterflächen besteht in erster Linie aus Schotter und Frostschutzkies. Ein ausreichender Frostschutz ist wichtig, damit sich die Platten im Winter nicht heben und sollte je nach Region zwischen 10 und 30 cm dick sein. Mit einer Rüttelplatte wird der Unterbau verdichtet. Auf den Unterbau folgt das Pflasterbett. Ob Sie hierfür Splitt, Mörtel oder Sand verwenden, ist Ihre Entscheidung. In diesem Fall haben wir Sand verwendet. Dieser wird nach dem aufschütten mit einer Lehre glatt gezogen. Praxistipp: Um das Abziehen zu erleichtern, können Sie als Führungshilfe Metallrohre verlegen und eine Latte daran entlangziehen. Den Sand anschließend nicht mehr betreten.

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Unterbau für Pflasterflächen: Gefälle beachten

Damit sich kein Wasser auf der Einfahrt staut und im Schlimmstenfall Wasserschäden an der Hausfassade verursacht, ist bei der Planung der Pflasterarbeiten auch immer das nötige Gefälle einzurechnen. So kann das Wasser problemlos auf einer angrenzenden Grünfläche versickern. Einen genaue Angabe wie stark das Gefälle sein muss, gibt es nicht. Dies ist immer individuell unterschiedlich und hängt unter anderem auch von der Oberflächenbeschaffenheit der verlegten Steine und den zu erwartenden Wassermengen ab. Grob lässt sich jedoch sagen, dass zwei bis drei Prozent Gefälle eingehalten werden sollten. Auf einem Meter Einfahrt oder Terrasse sollte daher der Höhenunterschied von einem Ende zum anderen etwa zwei bis drei Zentimeter betragen.

Quelle: selbst ist der Mann

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