Sockelputz erneuern

Sockelputz dient zum Verputzen der unteren Wandabschnitte und des Kellermauerwerks. Gerade hier sollte man Schäden der Fassade auch schnell ausbessern. Wir zeigen, wie Sie eine Wand verputzen.

Schäden an der verputzten Außenwand können schnell zu feuchten Wänden, Schimmel und marodem Mauerwerk führen. Sind die Putzschäden schon deutlich oberhalb des Erdreichs erkennbar, wird es daher höchste Zeit zum Ausbessern. Legen Sie zunächst das Kellermauerwerk unterhalb des schadhaften Putzes frei, je nach Zustand bis zur Gebäudesohle. Diese Arbeiten führen Sie bei anhaltend gutem Wetter aus, damit die freigelegte Wand eine Zeitlang abtrocknen kann. Dann lassen sich haftende Erdreste gut abfegen. Wichtig: Loser Sockelputz und Mörtel, der sich aus den Fugen löst, müssen entfernt werden. Größere freigelegte Fugen bessern Sie mit Putz- und Mauermörtel aus, ggf. ersetzen Sie lose Steine.

 

Sockelputz auftragen

Ist die Wand trocken und sauber, tragen Sie an Wandabschnitten unter der Erdoberfläche Dichtschlämme auf. Erst dann folgt der Putz, hier ein Sockelputz, der sich gut für Flächen unter der Erdoberfl äche eignet. Direktem Kontakt mit dem Erdreich sollte er aber nicht ausgesetzt werden. Tragen Sie in diesem Bereich also auch darüber eine Dichtschlämme oder eine Bitumenbeschichtung auf. Letztere sollte durch Bitumenpappe, Noppenfolie oder Dämmplatten vor dem wieder einzufüllenden Erdreich geschützt werden.

Nicht immer ist der Untergrund ideal für eine gute Haftung des Sockelputzes. Gerade auf glatten und nur schwach saugenden Untergründen entsteht nur unzureichend Haftung zwischen Mauerwerk und Putzschicht. Mit diesem Trick lösen Sie das Problem: Schaffen Sie eine raue Unterlage für den Putz – ideal ist hier ein Spritzbewurf! Er dient der Haftverbesserung auf problematischen Untergründen (wenig saugende und glatte Untergründe).

Spritzbewurf bedeutet, dass man den Mörtel netzförmig auf rund 50 bis 60 Prozent der Fläche aufbringt. Meist geschieht das durch eine schnelle Schleuderbewegung (aus dem Handgelenk). Dies kann zum Teil mit dem verwendeten Sanierputz erfolgen oder aber mit einem separaten Produkt, das manche Hersteller abgestimmt auf den Sanierputz anbieten. Ein solcher Spritzbewurf kann wiederum auch als normaler Sockelputz herhalten, eignet sich jedoch oft nur für geringere Schichtdicken. Noch ein Tipp: Möchte man den Sockelputz weder mit seiner rohen Oberfläche belassen noch ihn mit Farbe streichen, kann man ihn auch mit einem Oberputz versehen. Hier sollte aber ein abgestimmtes Produkt (zum Teil als Sanieroberputz bezeichnet) vom selben Hersteller zum Einsatz kommen.

Machbar
1 - 25 €
2-3 Tage
1
Checkliste Werkzeug

Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2009

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