Smart Home im Garten

Ein Bewässerungs-Timer war gestern: Heute meldet ein smarter Sensor, ob es im heimischen Garten gerade trocken ist – per Smart Home im Garten kann man aus der Ferne direkt eingreifen.Der Blick aufs Smarthome ersetzt durch Smart Home im Garten im Urlaub den Anruf beim Nachbarn. Ohne eine Verbindung zum Server des Anbieters ist auch bei der Smart Home Gartenbewässerung keinerlei Steuerung möglich.

Alles in Ordnung im heimischen Garten? Diese Frage konnte früher nur mit einem Telefongespräch geklärt werden. Heute genügt ein Blick aufs Smartphone! Denn bei der Smart Home-Gartenbewässerung meldet die App neben Temperatur und Bodenfeuchtigkeit auch gleich, wann die nächste Bewässerung geplant ist. Falls nötig, können Sie aus der Ferne direkt einen Bewässerungsvorgang starten oder die entsprechende entsprechende Programmierung verändern.

 

Smart Home-Gartenbewässerung

Gleich mehrere Hersteller haben in dieser Saison smarte Steuerungen für Bewässerungsaufgaben vorgestellt. Je nach Bedarf sind sie als Insellösung für kleine Gärten (Hozelock), erweiterbares System für den Garten (Gardena) oder gar in Anbindung an die generelle Haussteuerung (Kärcher) ausgelegt. Mit der Zentrale des israelischen Anbieters Green IQ können sogar große, fest installierte Bewässerungs-Systeme mit Versenkregnern und mehreren Strängen gesteuert werden. Gemeinsam ist allen Systemen die generelle Architektur der Steuerung: Wer seine Gartentechnik von der Ferne aus per Smartphone steuern will, benötigt ein Programm (App genannt), das sich mit einem Server des Anbieters verbindet – dafür wird gemeinhin der Begriff Cloud verwendet.

Damit man mit dem Smartphone von außen auf die Funktionen des Smart Home zugreifen kann, muss man sich per App des Anbieters mit einem Server des Anbieters – meist als Cloud bezeichnet – verbinden. Hier sind die Zugangsdaten des heimischen Gateways hinterlegt, zu dem über den heimischen Router ein Zugang gewährt wird. Da der jeweiligen App ein direkter Eingriff ins heimische Netzwerk möglich ist, sollte man unbedingt auf einen verschlüsselten Zugang und sichere Passwörter achten, um Missbrauch dieser sensiblen Datenverbindung zu verhindern.

 

Telefonanschluss bei Smart Home im Garten notwendig

Ohne einen Telefonanschluss funktioniert Smart Home im Garten nicht, da hier die Zugangsdaten zu den heimischen Geräten hinterlegt sind, ist die Bedienung ohne komplizierte Eingabe von Passwörtern oder Internetadressen möglich – selbst die Installation der Geräte ist ohne technisches Verständnis einfach, wie wir anhand des Gardena-Systems ausprobiert haben. Voraussetzung jeder Smart Home-Nutzung ist allerdings, dass am Telefonanschluss bereits ein Router installiert ist, der die Verbindung mit dem Internet herstellen kann – ohne diesen digitalen Netzwerkzugang kann die entsprechende App nicht mit den Endgeräten kommunizieren. Ein mit dem Router – meist per WLAN – verbundenes Gateway ist dann die technische Zentrale der Bewässerung, von hier aus werden die einzelnen Endgeräte gesteuert und koordiniert. So einfach die Systeme für sich genommen sind: Da jeder Anbieter sein eigenes Gateway installiert, führt eine übergreifende Nutzung von Smart Home möglicherweise bald ins Systemchaos. Die Integration in ein bereits vorhandenes System bei Kärcher weist hier in die richtige Richtunng.

Fotos: sidm, Archiv, Hersteller

Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2016

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