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Heimwerker-Werbung: Kampf um Käufer

redakteur
LupeHeimwerker-Werbung: Kampf um Käufer

Die Werbung der 70er und 80er Jahre regt heute oft zum Schmunzeln an; vor allem, wenn man sieht, wie sich prominente Fußballtrainer und Entertainer mit Ausbau-Platten oder Wandfarbe haben ablichten lassen.

Die Anzeigen dieser beiden Dekaden machen jedoch vor allem eines deutlich: Der Markt wird enger, die Konkurrenz größer. Wer sich mit seinem Produkt positionieren möchte, muss etwas bieten, das die Wettbewerber nicht haben. Innovationen sind gefragt!

Beispiel: "Alpinaweiß ... Europas meistgekaufte Innenfarbe". Um ihre marktführende Position bildlich zu veranschaulichen, haben die Werbeleute von Alpina unsere Nachbarn mit ihren jeweiligen Symbolen, Wahrzeichen und Marotten etwas auf die Schippe genommen – aber doch auf eine liebevolle Art und Weise.

Auch in dieser Ausgabe zum 50. Geburtstag von selbst ist der Mann haben wir wieder ein Potpourri von Anzeigen für Sie zusammengestellt. Anzeigen von Werbekunden, die uns durch die 70er und 80er Jahre begleitet haben und die auch heute noch mit ihren Produkten den Heimwerkermarkt versorgen.

  • Rückblick in Bildern: DIY-Werbung der 70/80er Jahre

Bei den Produkten der 70er und 80er fällt auf, dass sie häufig mit Innovationen aufwarten, mit denen die Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht dienen kann.

DER KONKURRENZ IMMER EINEN SCHRITT VORAUS

Für die Hersteller wird es in dieser Zeit immer wichtiger, sich auf dem wachsenden Markt zu profilieren, um sich so einen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb zu sichern. Die meisten Anbieter setzen auf Produkte, die das Heimwerken noch einfacher und angenehmer machen.

So wirbt Black & Decker in den 70ern beispielsweise: „Die verblüffende Idee: Die zusammenklappbare, tragbare Werkbank, Riesenschraubstock, Sägebock, Hobelbank. Alles in einem.“

Auch der Tapetenfabrikant Erfurt weiß, dass die Konkurrenz nicht schläft, und entwickelt deshalb „die erste trocken abziehbare Erfurt-Rauhfaser. Glatt runter. Glatt drunter.“

Der Hersteller quick-mix setzt ebenfalls auf die Bequemlichkeit des Kunden und bietet einen mineralischen Dekor-Strukturputz an: „Neu! Jetzt im Eimer gebrauchsfertig angerührt.“ Da heißt es: „Deckel ab und munter losgeputzt.“

Zurück zur Übersicht: Heimwerken – Die Geschichte des DIY

Alle Beiträge aus dem zweiten Jubiläumsheft von
selbst ist der Mann – das Do-it-yourself-Magazin:


 
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