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Baumarkt: Alles unter einem Dach
Wer in den Nachkriegsjahren seine Wohnung renovieren wollte, dem stand ein Streifzug durch mehrere Fachgeschäfte bevor. Eine große Erleichterung für die Heimwerker brachte die Etablierung der Baumärkte, ein Verkaufskonzept, das aus den USA mit seinen sogenannten Homecentern übernommen wurde.
Endlich fand der Kunde alle Produkte rund ums Heimwerken unter einem Dach – von der Bohrmaschine über die Tapete bis zur Waschtischarmatur. Vorreiter in Deutschland war Bauhaus mit seiner ersten Geschäftseröffnung 1960 in Mannheim.
1970 kam Obi in Hamburg dazu. In den 70ern und 80ern schossen die Baumärkte dann wie Pilze aus dem Boden, vor allem an den Stadträndern. Viele andere Ketten sind inzwischen hinzugekommen. Die Zahl der Märkte mit mehr als 1000 qm Verkaufsfläche liegt in Deutschland heute bei über 2500.














