Sanierputz: Keller

Bei einer Feuchten Wand im Keller sollte zuallererst die Ursache gefunden und behoben werden. Ist das nicht möglich, erlaubt Sanierputz, die feuchte Wand zu trocknen und zu schützen. Als Opferputz nimmt die Schicht Feuchte und Bausalze auf und bewahrt das Mauerwerk vor größerem Schaden.

Sanierputz ist offenporig, aber wasserabweisend. Er lässt die im Mauerwerk vorhandene salzhaltige Feuchtigkeit bereits in der Putzschicht verdunsten, so die Hersteller. Die Wand trocknet ab, ohne dass man mit Salzausblühungen zu kämpfen hat. Gerade im Keller, wo sich die Hauswand nicht ohne große Mühen und Kosten von außen behandeln lässt, ist dies eine praktische Lösung.

Wände
 

Sanierputz auftragen

Damit keine neue Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringt, hilft Sanierputz

 

Sanierputz im Keller richtig einsetzen

Zunächst muss der alte Putz vollständig abgeschlagen werden. Die Fugen sollten Sie ebenfalls drei Zentimeter tief auskratzen. Bevor der Sanierputz aufgetragen wird, muss nun die Mauer vorgenässt werden, das verbessert die Haftung. Anschließend folgt der Sanierputz. Diesen zunächst 10 Millimeter dick auf die Kellerwand auftragen, dann bis zu einer Gesamtstärke von 30 Millimeter auftragen. Nach etwa zwei Stunden kann er gefilzt werden. Zum Streichen bietet sich Silikatfarbe an.

Fotos: sidm / Archiv

 

Quelle: selbst ist der Mann 1 / 2009

Beliebte Inhalte & Beiträge
Heimwerkers Bierkiste
 
Preis: EUR 17,99
Das Hornbach Projekt-Buch
 
Preis: EUR 24,99 Prime-Versand
Heimwerker Pantoffeln
 
Preis: EUR 29,90 Prime-Versand
Copyright 2017 selbst.de. All rights reserved.