Rollrasen: Rasen ausbessern

Rollrasen: Rasen ausbessern

Zeigt der Rasen kahle Stellen oder wollen Sie auf einem stillgelegten Beet Rasen anlegen, müssen Sie auf diesen Brachflächen Rasen nachsäen. Rollrasen kann eine Alternative sein, um kahle Stellen im Rasen schnell auszubessern.

Schandflecke wie den auf dem Foto oben dürften wohl viele Rasenbesitzer nur allzu gut kennen. Doch in knapp zwei Stunden lässt sich Abhilfe schaffen: mit Rollrasen – so leicht und einfach zu verlegen wie Teppichboden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Da Rollrasen aus lebenden Pflanzen besteht, sollte er sofort nach der Lieferung verlegt und ausgiebig gewässert werden. Nach dem Verarbeiten brauchen die Grassoden mindestens drei Wochen lang mehrmals täglich Wasser – ohne dass der Rasen überschwemmt wird, denn auch Gras benötigt Luft zum Atmen. Zwei Tage nach dem Verlegen – wies gemacht wird, zeigt die Fotofolge oben – sollten Sie den Rasen während einer Beregnungspause noch einmal mit einer Handwalze fest andrücken, damit überall ein guter Bodenkontakt gewährleistet ist. Durch zu starkes Bewässern könnten sich die Soden stellenweise angehoben haben.

Praxistipp: Als pflegeleichte Alternative gibt es auch Rollrasen als bunte Blumenwiese – so muss die  Fläche nur 1-2mal im Jahr gemäht werden!

Erst nach einer Woche sollte gedüngt werden. Verwenden Sie dafür am besten Langzeitdünger. Er fördert das Dichtewachstum und setzt nur so viele Nährstoffe frei, wie die Pflanzen jeweils aufnehmen können. Landwirtschaftliche Dünger wie beispielsweise Blaukorn wirken zu schnell und fördern in erster Linie das Höhenwachstum – dann fällt eine Unmenge Schnittgut an.

 

Der Rasen-Pflegeplan

  • Mähen: Regelmäßiges Mähen fördert die Rasendichte. Es empfiehlt sich, eine Schnitthöhe von 3,5 bis 5 cm einzuhalten, im Schatten nicht unter 4,5 cm. Nie mehr als die Hälfte der Aufwuchshöhe auf einmal schneiden.
  • Vertikutieren: Rasenfilz hält Wasser, Luft und Nährstoffe von den Rasenwurzeln fern. Er muss entfernt werden, entweder von Hand mit dem Vertikutierrechen oder mit einem Motorvertikutierer – am besten einmal jährlich. Dabei die Fläche lückenlos in einer Richtung bearbeiten.
  • Unkraut entfernen: Durchsetzen Moos und Unkraut die Rasenfläche, verringern sie deren Strapazierfähigkeit. Abhilfe schaffen Moos- und Unkrautvernichter.
  • Düngen: Zum Wachsen braucht das Gras Nährstoffe. Am besten verabreicht man spezielle Rasen-Langzeitdünger.
  • Wässern: Lieber den Rasen 1-2 mal wöchentlich gründlich wässern als täglich nur die Oberfläche. Den Boden möglichst abends ca. 10 cm tief durchfeuchten (keine Staunässe).
  • Lüften: Dadurch wird die Rasennarbe luftiger, Wasser und Nährstoffe gelangen besser an die Wurzeln.

Quelle: selbst ist der Mann

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