Mähroboter: Rasen mähen

Selbst mähende Rasenmäher übernehmen den Grasschnitt in deutschen Gärten: Mähroboter mit futuristisch klingenden Namen wie Robomow, automower oder iMow stehen bei den Händlern und helfen Ihnen beim Rasen mähen. Wir zeigen die Stärken und Schwächen der verscheidenen Rasenroboter. In einem Praxis-Vergleich haben wir getestet, wie sorgfältig die verschiedenen Mähroboter Rasen mähen.

Die Technik von robomow & Co. ist nicht neu: Schon 1995 brachte Husqvarna einen mit Solarenergie betriebenen Rasenroboter auf den Markt, 1998 folgte der erste Automower mit Akkuantrieb und Ladestation. Doch jetzt kommt Bewegung in den noch kleinen Markt der Mähroboter: Inzwischen gibt es mit den Rasenmährobotern von Husqvarna und Viking ein ganzes Rudel selbstfahrender Rasenmäher – mit zwar ähnlichem Grundkonzept und teils erstaunlichen technischen Parallelen, aber Unterschieden in Flächenleistung und Kaufpreis.

Garten
 

Rasenmähroboter von Robomow

Mähen ohne Aufwand: Der Rasenmähroboter erledigt die Arbeit ganz allein

 

Mähroboter mit Führungsdraht

Die meisten Rasenroboter orientieren sich an einer bei der Erstinstallation zu verlegenden Drahtschleife am Rasenrand. Dieser knapp unter dem Rasen verlegte Draht wird mit einer schwachen Spannung unter Strom gesetzt und ist durch Induktion über Sensoren für den Roboter als Grenze erkennbar. Innerhalb der definierten Grasfläche mäht der Roboter nach dem Zufallsprinzip: Erreicht er die Drahtschleife oder ein Hindernis, fährt das Gerät ein kurzes Stück zurück und arbeitet dann in einer zufällig gewählten Richtung weiter. Hindernisse können durch eine entsprechende Verlegung des Drahts ausgespart werden oder sind durch eingebaute Stoßsensoren erkennbar. Auf dem Rasen stehende Möbel und Gartengeräte werden nicht beschädigt – allerdings müssen sie eine gewisse Masse aufweisen, um nicht überfahren zu werden.

 

Mähroboter sind emsige Mulchmäher

Die mit einem Akku betriebenen Geräte verfügen über eine geringe Motorleistung und kürzen das Gras nur um Millimeter. Dafür sind sie je nach Fläche täglich unterwegs und halten das Gras dadurch stets exakt in der gewünschten Höhe. Der sehr feine Grasschnitt fällt in die Grasnarbe und dient als Dünger – das Prinzip der Rückdüngung kennt man vom Mulchmäher. Ständige Pflege und permanente Düngung sorgen auf Dauer für einen sehr dicht und gleichmäßig wachsenden Rasen.

Ist der Mähroboter erst einmal "frei gelassen", muss sich der Hausherr nur noch selten um den Roboter kümmern: Robomow, Automow und iMow erkennen eine schwindende Batterieleistung und laden den Stromspeicher rechtzeitig an der am Rasenrand installierten Ladestation selbstständig auf. Im Idealfall müssen nur gelegentlich die Messer gewechselt oder geschärft werden, in der Praxis bleibt das Gerät ab und an einmal an einem Hindernis hängen oder fährt sich fest. Dennoch ist der Wartungsbedarf gering, stellt man den Aufwand dem eigenhändigen regelmäßigen Rasenmähen mit einem konventionellen Rasenmäher gegenüber.

 

Video: Rasenroboter im Vergleich

In der April-Ausgabe 2011 der Zeitschrift selbst ist der Mann berichten wir über einen Langzeit-Test zweier Mähroboter. In der obigen Bildergalerie zeigen wir Ihnen weitere Details der getesteten Rasenroboter und stellen die beiden Modelle noch etwas näher vor: Den Automower 220 AC von Husqvarna sowie den iMow MI 555 C von Viking.

 

Alle Ergebnisse unseres Mähroboter-Tests finden Sie hier als Download >>

 

Zur Übersicht: Alles über Rasenmäher >>

Quelle: selbst ist der Mann

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