Relaxliege

Nach einer harten Arbeitswoche gibt es doch nichts Schöneres als auf Balkon oder Terrasse zu entspannen. Mit dieser schlichten aber bequemen Relaxliege mit verstellbarer Rückenlehne genießen Sie die Sonnentage im eignen Garten. Der Nachbau unseres Bauplan-Themas (04/2017) ist nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt wie Sie die Relaxliege bauen!

Wichtige Info:

Für unsere Relaxliege eignet sich Fichte als Material besonders gut. Es ist preiswert und obendrein sehr leicht zu verarbeiten. Beachten Sie jedoch, dass Fichte sich unbehandelt nicht für Gartenmöbel eignet. Eine entsprechende Pflege ist vor der Nutzung unbedingt nötig. Eine Alternative zur klassischen Fichte ist Meranti. Dieser Sammelbegriff bezeichnet tropische Laubhölzer aus dem südostasiatischen Raum. Es eignet sich hervorragend für Gartenmöbel, da es nicht nur sehr robust, sondern auch pilz- und insektenresistent ist. Zudem hält es auch ohne Behandlung sehr lange; leicht pigmentiertes Holzöl zögert die Vergrauung durch UV-Strahlung noch weiter hinaus. Meranti hat jedoch auch einen großen Nachteil: Es ist nicht sonderlich ökologisch. Viele Arten sind gefährdet und die Abholzung erfolgt häufig illegal. Wer dennoch auf das Material zurückgreifen möchte, sollte auf das FSC-Gütesiegel achten. Dies versichert, dass das Holz aus nachhaltigem Anbau stammt.

 

Relaxliege bauen

Die Schablonen für die Werkstücke der Liege lassen sich am besten mit einer Stichsäge zuschneiden. Diese dann mit dünnen Drahtstiften auf die Holz-Rohlinge der Sitz- und Lehnenholme heften. Anschließend werden die Konturen der Schablone nachgefräst. Hierfür greifen Sie am besten auf einen Bündigfräser zurück. Haben Sie einen solchen nicht zur Hand funktioniert auch eine handgeführte Oberfräse. Die Arbeit ist hierbei allerdings etwas aufwendiger. Praxistipp: Möchten Sie sich das Bauen der Schablone komplett sparen, können die Bauteile auch einfach exakt zugeschnitten und die Sägekanten dann abgeschliffen werden.

 

Tipps zum Bau der Relaxliege

    Mit diesen Tipps gelingt der Bau der Relaxliege garantiert:

    • zum Bohren der Dübellöcher eine Ständerbohrmaschine verwenden
    • sämtliche Löcher müssen die gleiche Tiefe aufweisen, daher die Bohrtiefe exakt einstellen
    • ein Längenanschlag ist hilfreich, um die Leisten auf exakt die gleiche Länge zu bringen
    • Distanzhölzer sind eine große Hilfe, um sicherzustellen, dass alle Holme den gleichen Abstand zueinander haben
    • Spanngurte helfen dabei, die verklebten Teile zusammenzuhalten, bis der Kleber getrocknet ist
    Checkliste Werkzeug
    Komplex
    100 - 250 €
    1-2 Tage
    1
     

    Mehr Anleitungen für Gartenliegen >>

    Fotos: sidm / Archiv

    Quelle: selbst ist der Mann 4 / 2017

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