Regentonne

Die Regentonne ist ein Gefäß zum Sammeln und Bevorraten von Niederschlagswasser: Als weiches, kalkfreies und kostenloses Gießwasser ist Regenwasser bei Gärtnern sehr beliebt und für eine ökologische Bewirtschaftung des eigenen Gartens sinnvoll!

Historisch wurden vor allem Bottiche und Fässer aus Holz als Regentonne genutzt. Set den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts werden Regenwassertonnen überwiegend aus Kunststoff gefertigt – in Design und Fassungsvermögen sind den modernen Regenfässern kaum Grenzen gesetzt. Als römische Amphore, abgestorbener Baumstumpf oder als Bruchsteinsäule getarnt speichert eine Regenwassertonne heute üblicherweise zwischen 200-5000 Liter Regenwasser.

 

Regenwassertonne zur Gartenbewässerung

Im Gegensatz zu einer unterirdischen, fest verbauten Zisterne ist die Regenwassertonne mobil: Leer kann sie leicht versetzt werden, benötigt meist nur einen befestigten Stellplatz in der Nähe eines Fallrohres und kann bei Frostgefahr zügig entleert (und eingelagert) werden. Das Wasser aus der Regentonne wird meist mit der Gießkanne entnommen – komfortabler ist der Anschluss einer Gartenpumpe, sodass das Wasser aus der Regentonne auch zum Rasensprengen genutzt werden kann. Für Nachschub sorgt ein Regensammler, der leicht selbst in ein beliebiges Regenfallrohr eingesetzt werden kann.

Gartenpflege
 

Regenfass zur Regenwassernutzung

In einem Regenfass lässt sich kostenloses Regenwasser ganz einfach bevoraten

 

Regentonne selbst bauen

Regenwasser nutzen ist nicht nur finanziell sondern auch ökologisch sinnvoll. Wir stellen einen Regentonne vor, die aus einem alten Weinfass gebaut wurde. Der Bausatz macht den Bau des Regenfass' leicht.

Wer im Garten viel gießen muss, nutzt gerne die Möglichkeit, kostenloses Regenwasser zu speichern. Eine sehr schöne Alternative zu Kunststoffmodellen sind gebrauchte Weinfässer, wie sie im Shop von www.weinfassversand.de angeboten werden. Unsere Regentonne aus Eichenholz (Fass ab 88 Euro) fasst 225 Liter, ist 95 cm hoch, hat am Bauch 70 cm und am Kopf 57 cm Durchmesser. Am Deckel des Regenfass' haben wir einen Ausschnitt für den Zulauf der Regenrinne ausgesägt, für die bequeme Wasserentnahme haben wir einen Wasserhahn mit Schlauchanschluss eingesetzt. Damit die Gießkanne bequem darunterpasst, liegt das Fass auf einer Eigenkonstruktion aus vier Balkenenden auf, die auf einem stabilen Kreuz aus Dielenbrettern stehen.

Praxistipp: Damit gefrierendes Wasser die Tonne nicht aufsprengt, sollten Sie das Regenwasser rechtzeitig vor dem ersten Frost ablassen! Nutzen Sie es rechtzeitig zum Blumengießen, dann vergeuden Sie das wertvolle Gießwasser nicht durch einfachen "Aderlass" der Regentonne!

Das "selbst ausprobiert"-Fazit: Regentonne im Weinfass
  • Schöne Optik, großes Volumen
  • Es gibt im Shop viele (zuzahlungspflichtige) Optionen wie die spezielle Aufarbeitung und viel Zubehör (z. B. Deckel, Schutzhülle)

Fotos: sidm, Marley

Quelle: selbst ist der Mann 7 / 2013

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