Raumgestaltung mit der Folientechnik

Diese Folientechnik wird auch Frottage genannt, das französische Wort für "reiben". Mit der Hand oder einer weichen Bürste wird über den in die feuchte Farbe gelegten Bogen Zeitungspapier oder das Stück angefeuchteten Stoff gerieben. Die Farbe wird mehr oder weniger stark aufgesaugt, zurück bleibt ein unregelmäßiges Muster auf der Wand.

Die hier verwendete Haushaltsfolie kann die Farbe natürlich nicht aufsaugen. Deshalb wird sie so lange an der Wand belassen, bis die Farbe anzutrocknen beginnt. Beim Abziehen bleibt ein Teil der Farbe an ihr haften. Teilweise löst sich die Folie zum richtigen Zeitpunkt von selbst von der Wand.

Malerarbeiten Raumgestaltung mit der Wickeltechnik
 

Raumgestaltung mit der Wickeltechnik

Die Wickeltechnik gibt Wänden eine dynamische Struktur: je mehr Schichten, desto feiner

 

Maltechnik bietet Mustervielfalt

Durch das Andrücken der Folie an die Wand können unterschiedliche Muster entstehen, indem man die natürlichen Kniffe belässt oder sie durch Druck verändert. Vorsicht: Auch die eigenen Handflächen können sich abbilden. Bei dieser Technik bietet es sich an, zu zweit zu arbeiten, damit man zügig und ohne hässliche Farbübergänge vorankommt. Während der eine streicht, kann der andere schon Folienstücke abreißen und verarbeiten.

1 Die Farbe wird kreuz und quer mit dem Flächenstreicher auf ein Stück Wand aufgetragen.

 

 

 

 

 

 

 

2 Die Arbeitsfläche sollte in etwa der Größe der Folie entsprechen, die auf die feuchte Farbe gelegt wird.

 

 

 

 

 

 

 

3 Die Folie mit den Händen an die Wand drücken. Der Effekt variiert, je nachdem wie stark der Druck ist.

 

 

 

 

 

 

 

4 Wenn die Farbe leicht anzutrocknen beginnt, kann die Folie vorsichtig entfernt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: sidm / Archiv

 

Quelle: selbst ist der Mann

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