Raufasertapete ausbessern

Jeder kennt das Problem: Alte Bohrlöcher, die wieder geschlossen werden müssen. Auf glatten Untergründen ist das mit der geeigneten Spachtelmasse schnell erledigt, doch auf Raufaser? Schäden an der Raufasertapete ausbessern muss jeder einmal: Ein abgebautes Wandregal, ein versetzter Bilderrahmen und schnell werden hässliche Bohrlöcher sichtbar. Wie Sie die Raufasertapete reparieren, zeigt diese Anleitung Schritt für Schritt mit praxiserprobten Tipps.

 

Schäden an der Raufasertapete ausbessern

Viele Hausmittel von Watte im Bohrloch bis zu Zahnpasta gibt es, um einaltes Bohrloch zu kaschieren. Für eine dauerhafte Behebung des Schadens an der Raufasertapete ist Gipsspachtel (selbst angerührt oder gebrauchsfertig aus der Tube) die beste Wahl. So lassen sich auch andere Schäden ausbessern, wie Abschürfungen oder tiefe Macken. Arbeiten Sie punktgenau – großflächiges Spachteln würde die Struktur der Raufasertapete verdecken! Besser sind spezielle Reparaturspachtel für die Raufasertapete: In dem gebrauchsfertigen Dispersionsspachtel sind kleine Raufaser-Flocken enthalten, die die typische Struktur der Raufasertapete täuschend echt nachahmen!

Spachteln Raufaserspachtel
 

Raufaserspachtel

Um Bohrlöcher in Raufasertapete zu tapezieren, benötigt man die richtige Spachtelmasse

 

Raufasertapete reparieren

Die Raufasertapete ist aus deutschen Wohnungen einfach nicht wegzudenken. Sie ist leicht zu verarbeiten und sehr robust. Doch gelegentlich müssen alte oder versehentlich falsch gebohrte Löcher wieder verschlossen werden. Mit geeigneter Spachtelmasse ist dies auf glatten Untergründen kein Problem, auf Raufaser hinterlässt diese Methode häufig hässliche Spachtelflächen. Es gibt jedoch eine schnelle und preiswerte Alternative: Watte. In kleinen Portionen verschließen Sie damit die Bohrlöcher. Anschließend streichen Sie mit einem Pinsel und etwas Farbe über die ausgebesserte Stelle. Dieses Verfahren ist fast völlig unsichtbar, da die Oberflächenstruktur der Raufaser sehr gut nachempfunden wird. Im Fall von Bohrlochreihen ersparen Sie sich damit sogar eine Komplettrenovierung. Praxistipp: Beim nächsten Tapetenwechsel sollte das Bohrloch dann fachgerecht mit Gipsspachtel verschlossen werden.

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Quelle: selbst ist der Mann

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