Wasserwaage

Nur eine exakte Wasserwaage ist eine gute Wasserwaage. Ein robustes Profil und eine exakt eingebaute Libelle sind die Basis für eine genauen Messung. Das sollten Sie beim Kauf einer Wasserwaage beachten ...

Ob die Wasserwaage exakt arbeitet, kann man mit einer einfachen Doppelmessung feststellen: Legen Sie das Messgerät auf eine ebene Fläche und merken Sie sich die Position der Libelle. Danach drehen Sie die Wasserwaage horizontal um 180°. Die Position der Luftblase in der Libelle sollte die gleiche sein – sonst ist die Wasserwaage ungenau.

 

Qualität der Wasserwaage prüfen

Bei diesem Test können Sie in einem das Profil prüfen: Auf einer ebenen Unterlage darf die Wasserwaage in beiden Lagen nicht kippeln. Außerdem ist es wichtig, dass die Libelle auch im starken Licht gut ablesbar ist – dazu ist die Flüssigkeit im leicht gebogenen Röhrchen meist grünlich oder gelblich eingefärbt.
Eine weitere einfache Prüfung sagt etwas über die Flüssigkeit in der Libelle aus: Heben Sie eine Seite des Profils in einem 45°-Winkel an und lassen sie auf eine harte Unterlage hinabfallen – die Luftblase in der Libelle sollte danach nicht geteilt sein. Bei Produktprüfungen wird dieser Test auch nach dem Einfrieren der Wasserwaage vorgenommen.

 

Funktion einer Wasserwaage

Das meistverwendete Werkzeug zum Nivellieren arbeitet mit der Schwerkraft. Wir erklären, wie eine Wasserwaage funktioniert: Seit dem 17. Jahrhundert werden mit Flüssigkeit gefüllte Röhrenlibellen verwendet, wie sie sich bis heute in einer Wasserwaage finden. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Wasserwaagen aus Hartholz gefertigt, oft aus dem feuchteresistenten und dauerhaften Teakholz. Inzwischen wird das Profil meist aus Aluminium hergestellt – es ist leicht und dabei stabil, verwindungsfest und temperaturunempfindlich.

Wasserwaage

Die Libelle ist idealerweise fest eingeklebt. © sidm

 

Kern der Wasserwaage – die Libelle

Die röhrenförmige, zur Mitte hin leicht bauchige Libelle wird meist mechanisch mit dem Profil verbunden, besser aber noch fest eingeklebt – wie in unserem Schnittbild zu sehen. Die Anzeige basiert auf der Schwerkraft, wobei sich die Luftblase in der Libellenflüssigkeit aufgrund der bauchigen Form des Libellenkörpers mittig nach oben ausrichtet. Um die Sichtbarkeit der Luftblase zu verbessern, wird die frostsichere Flüssigkeit meist eingefärbt. Strichmarkierungen beiderseits der Luftblase vereinfachen die Ablesung, mehrere Markierungen ermöglichen das einfache Nivellieren kleiner Gefälle.

Quelle: selbst ist der Mann 11 / 2015

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