Einhandzwingen-Test

Praxistest Schnellspannzwingen

Stabile Holzverbindungen werden am besten mit Weißleim hergestellt – die Verbindung muss dann knapp eine halbe Stunde lang aufeinander gepresst werden, wobei der Anpressdruck möglichst gleichmäßig auf das Werkstück verteilt werden sollte. Eine ideale Aufgabe für Einhandzwingen. Diese sind einfach in Position zu bringen und erleichtern damit Verleimarbeiten. Oft ist die Ergonomie dieser Zwingen allerdings nur Mittelmaß. Grund genug für uns elf Modelle in unserem Einhandzwingen-Test auf die Probe zu stellen.

Diese Marken haben wir getestet:
  • Go on (Hagebau)
  • Lux
  • Meister
  • Stanley
  • Wolfcraft

Von den elf getesteten Schnellspannzwingen der nebenstehenden Marken (sowie von Bessey, Dünnemann, Silverline und Work Plus) erlangte lediglich ein Modell die Note "sehr gut" sowie ganze sieben Einhandzwingen die Note "gut". Von den übrigen Geräten erlangten zwei ein "befriedigend" und eins lediglich ein "mangelhaft".

 

Einhandzwingen-Test: Das ist uns aufgefallen

  • Neben unserem Testsieger aus Kunststoff machte die klassische Holzzwinge ebenfalls eine gute Figur
  • Zwingen mit großer Presskraft sind auch voluminös und klobiger
  • Bei der Bewertung der Ergonomie mussten immer wieder scharfe Kanten und vor allem die bestehende Klemmgefahr bemängelt werden
  • Fast immer kann der obere Spannbügel am unteren Bügelende zum Spreizbügel werden

Holzwerkstatt
 

Wie funktioniert eine Einhandzwinge?

Sie wollen wissen, wie eine Schnellspannzwinge funktioniert? Wir erklären es

 

Wie wurde getestet?

  • Einhandzwingen-TestBedienungsanleitung: Obwohl viele Produkte mit einem Verkaufsanhänger ausgeliefert werden, enthalten diese nur selbten gut verständliche Nutzungshinweise.
  • Ergonomie: Hier gab es die größten Enttäuschungen im Test – an vielen Produkten kann man sich empfindlich klemmen.
  • Spannen: Viele Schnellspannzwingen werden als Einhandzwingen angepriesen und können die damit verbundenen Erwartungen auch einlösen.
  • Haltekraft: Für Verleimarbeiten genügt die Haltekraft der getesteten Zwingen aus. Allerdings lässt die Spannkraft oft schon nach weniger als einer Minute deutlich nach.
  • Fixieren: Gerade bei Verleimarbeiten sollte das Werkstück gegen Verrutschen gesichert sein – zu glatte Spannbacken erschweren oft ein verlässliches Einspannen.
  • Lösen: Gut gespannte Zwingen sind manchmal nur mit Mühe lösbar. Einige Spannwerkzeuge geben das Werkstück dann mit einem lauten Knall unkontrollierbar frei.
  • Kennzeichnung: Immerhin steht fast immer der Name des Anbieters auf dem Produkt – doch die ebenfalls vorgeschriebene Adresse fehlt sehr häufig.
 

Schnellspannzwingen-Test downloaden

Umfang: 6 Seiten
0,99€

In unserem Praxistest haben wir elf Modelle unter die Lupe genommen. Und dabei war nicht nur das Einspannen der Werkstücke von Bedeutung, sondern auch die Handhabung und die Verarbeitung der Zwingen.

Quelle: selbst ist der Mann 12 / 2015

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