Powerlan

Powerlan
Die Steckdosenadapter schaffen per Stromleitung eine Brücke zu entfernt liegenden Bereichen der Wohnung, die (noch) nicht mit Netzwerkleitung erschlossen ist

Wenn die Verlegung von Netzwerk-Leitungen sehr aufwendig ist und die Funkreichweite von WLAN nicht mehr ausreicht, kann Powerlan die Lösung sein. Denn Powerlan braucht kein WLAN-Funk und kein LAN-Kabel mehr: Die Internetdaten werden über das Stromkabel und die Steckdose verteilt. Ein Powerlan einrichten geht ganz einfach: Den Adapter an den beiden Stromdosen hineinstecken und fertig ist das Computer-Netzwerk.

Powerlan ist die Technik zum Aufbau des lokalen Netzwerks durch bereits installierte elektrische Stromleitungen, die in Niederspannungsnetz in jedem Haushalt zu finden sind. Zur Datenübertragung werden also die üblichen Steckdosen und das 220-Volt-Stromnetz benötigt. Als Powerlan-Adapter dienen die Homeplug- bzw. IEEE-1901-Standard-Stecker und Steckdosen. Powerlan ist kinderleicht zu installieren, da keine zusätzliche Verkabelungen mehr nötig sind. Powerlan ist die kabelgebundene Alternative für ein leistungsfähiges WLAN-Netzwerk im Haus.

Smart Home
 

Drahtloses Netzwerk

WLAN ist geeignet, um mobile Endgeräte in ein drahtloses Netzwerk einzubinden

 

Powerlan ist keine Zauberei

Diese Internet-Technologie hört sich wie die Zauberei von Hexen an. Aber wie funktioniert Powerlan? Ganz einfach, denn bei dem "Internet aus der Steckdose" handelt es sich um eine Trägerfrequenzanlage, die über die beiden Adapter aufgebaut wird. Einmal in der Steckdose und über die  Ethernet-Schnittstelle mit einem PC, einem Drucker oder einer Konsole verbunden, wird ein Datensignal im Hochfrequenzbereich an den korrespondierenden Powerlan-Adapter gesendet. Diese Frequenz, die über die Stromleitung moduliert wird, kann zwischen 2 Mhz und 68 Mhz variieren. Am Ende der Stromleitung, wo sich  der andere Adapter angesteckt befindet, werden diese Signale wieder demoduliert und in computerlesbare Daten (Nullen und Einsen) umgewandelt. Bei der Powerlan-Technologie handelt sich also um künstlich erzeugte Signalstörungen, die sich innerhalb der Grenzen der elektromagnetischen Verträglichkeit bewegen. Nur mit dem Unterschied, dass diese für die Versorgung mit Strom keine Auswirkungen haben. Leider gibt es bei dieser Art der Datenübertragung übers Stromnetz kein einheitliches und standardisiertes Verfahren. Der Nutzer, der ein derartiges Netzwerk betreiben möche, kann nur auf ein bestimmtes System installieren, denn diese sind teilweise inkompatibel zueinander. 

 

Powerlan einrichten

In der Regel funktioniert Powerlan im gesamten Installationsbereich „hinter dem Zähler“, also auch über einzelne Ansicherungsbereiche im Sicherungskasten hinweg. Powerlan ist deshalb oft eine Alternative zur aufwendigen Verlegung von Leitungen zum Beispiel in den Keller oder ins Gartenhaus – sofern es dort eine Steckdose gibt.

Quelle: selbst ist der Mann

Beliebte Inhalte & Beiträge
Heimwerkers Bierkiste
 
Preis: EUR 17,99
Das Hornbach Projekt-Buch
 
Preis: EUR 24,99 Prime-Versand
Heimwerker Pantoffeln
 
Preis: EUR 29,90 Prime-Versand
Copyright 2017 selbst.de. All rights reserved.