Plexiglas polieren

Beliebt am Werkstoff Plexiglas ist besonders seine glänzende Oberfläche: Doch nach dem Zuschnitt sind die Kanten matt und mit Riefen überzogen. Um dem Material Acrylglas seinen alten Glanz zurückzugeben, müssen die Kanten poliert werden. Fünf Arbeitsschritte, die sich lohnen. Das Video zeigt, wie Sie Plexiglas polieren.

Wird Acrylglas-Plattenware mit der Säge zugeschnitten, bleibt eine raue und matte Schnittkante zurück. Um ihr denselben Glanz zurückzugeben wie den anderen Plattenkanten, befolgen Sie die Anleitung oben. Achten Sie beim Plexiglas polieren darauf, eine ausreichend harte Ziehklinge aus Stahl zu benutzen. Herkömmliche Klingen sind zu weich oder werden ohne Endschliff geliefert. Praxistipp: Eine sparsame Alternative ist der Rücken eines HSS-Sägeblattes (für Metall). Jedoch ist das schmale Stichsägeblatt in der Handhabung etwas unpraktischer (Schnittgefahr!).

 

Video: Acrylglas polieren

 

Ein Minimum an Pflege genügt, damit Acrylglas / Plexiglas seine bekannt kristallklare Optik behält. Aber auch bearbeitete matte Flächen mit Schleifspuren und Riefen können wieder neu erstrahlen, wenn Sie ein paar Tricks anwenden, wie unser Video "Acrylglas polieren" Schritt für Schritt erklärt:

 

Anleitung: Plexiglas polieren

Das A und O beim Polieren von Plexiglas ist das Werkzeug: Ein Rotationsschleifer erleichtert die weitere Arbeit – mit dem Schleifklotz gehts aber auch! Wenn möglich: Schalten Sie die Achsrotation aus. Das Kreisen der Achse kann Schleifriefen hinterlassen – aber diese wollen Sie ja eigentlich entfernen. So aufwendig es auch klingt: Lassen Sie keinen Arbeitsschritt aus. Ihre Abfolge ist für ein glänzendes Ergebnis optimiert jeder Schritt ist nötig, um die Kante wieder transparent zu bekommen. Beginnen Sie z. B. gleich mit dem feinsten Schleifpapier, können tiefere Riefen zurückbleiben, die sich erst nach dem Polieren zeigen – und Sie müssen von vorn beginnen. Ärgerlich!

 

Sonderfall: Massivblöcke aus Plexiglas polieren

Wenn Sie in massive Blöcke, Stäbe oder Profile bohren, entsteht viel Wärme, die kaum entweichen kann. Der Bohrkanal ist tiefer und von dickerem Material umschlossen als bei Plattenware. Umso wichtiger ist es, Bohrer und Material gut zu kühlen. Arbeiten Sie sich in kleinen Schritten in das Material vor. Ziehen Sie den Bohrer immer wieder völlig aus dem Bohrloch heraus – zum Ablüften. Nutzen Sie das Bohrloch als Tank: Einfach Kühlmittel einfüllen und Bohrer neu ansetzen.

Diese Arbeitsweise lässt auch die Innenwandung des Bohrlochs glatter und streifenärmer werden als bei trockenen Bohrungen. Mechanisches Polieren von Sacklöchern oder Bohrungen ist leider kaum möglich. Unsere Anleitung rechts bietet Ihnen eine einfache und optisch überzeugende Alternative. Aber Achtung: Wollen Sie zwei Werkstücke später miteinander verkleben, müssen die Klebeflächen absolut fettfrei sein! Hier ist Öl tabu!

Quelle: selbst ist der Mann

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