Pflasterfugen sanieren

Rissige Pflasterfugen können Sie sanieren, ohne gleich das komplette Pflaster zu erneuern. Bei durchlässigem Pflasterbett muss jedoch auch die Fuge sickerfähig sein. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Pflasterfugen erneuern, wenn der alte Fugenmörtel rissig und brüchig geworden ist.

Wie eine Pflasterfuge beschaffen sein muss, hängt vom Pflasterbett ab: Ist der Untergrund wasserdurchlässig (das Fugenbett besteht dann meist aus Sand, Splitt oder Drainagebeton), muss auch die Fuge durchlässig sein. Bei Pflastersteinen, die auf einer Betonplatte verlegt wurden, ist hingegen eine wasserdichte Fuge zwingend erforderlich. Eine durchlässige Pflasterfuge hat mehrere Vorteile: Da Wasser, das auf derart aufgebaute Flächen fällt, versickert, müssen diese nicht mit Zwangsgefälle und kanalisiertem Abwasser ausgestattet sein. Bei Eigentum kann man so auch bei den städtischen Abgaben sparen, da Niederschlagswasser – anders als auf versiegelten Flächen – nicht dem städtischen Abwasser zugeführt wird.

Gartenhäuser & Carport
 

Grundwissen Pflastern

In diesem Grundwissen lernen Sie das nötige Know-how, um selbst Pflastersteine zu verlegen

 

Pflasterfugen erneuern: Dieser Mörtel verhindert Unkraut

Bei der hier gezeigten Fugensanierung handelt es sich um durchlässiges Pflaster. Als Erstes wird die gesamte Fläche mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Um einen schnellen Bewuchs der Fugen zu verhindern, wurde statt Sand oder Splitt als Fugenmaterial der wasserdurchlässige Pflasterfugenmörtel Fix im Farbton Basalt von Baumit verwendet, ein Einkomponenten-Fertigfugenmörtel auf Kunstharzbasis.

 
Fotos: Claudio Kalex
Machbar
25 - 100 €
Unter 1 Tag
1
Checkliste Werkzeug

Quelle: selbst ist der Mann 2 / 2011

Beliebte Inhalte & Beiträge
Dekorieren

Schmuck in Gold und Silber

Geschenkideen für Ihre Liebste!

Copyright 2017 selbst.de. All rights reserved.