Pflanzkübel

Pflanzkübel
Inhalt
  1. Pflanzkübel erleichtern die Gartenarbeit
  2. Verschmutzte Blumentöpfe reinigen
  3. Tipps gegen Staunässe im Pflanzkübel

Es müssen nicht immer große Blumenbeete sein! Wer wenig Platz hat, aber trotzdem nicht auf eine grüne und blühende Umgebung verzichten möchte, der setzt auf Pflanzkübel. Ob gepflasterter Innenhof, Hauseingang, Terrasse oder Balkon – für ein paar Blumenkübel ist immer noch ein Plätzchen frei. Auch im Garten ist der Einsatz von Pflanzkübeln sinnvoll, um zeitweise Leerstellen im Beet zu kaschieren.

Gartenwege lassen sich beispielsweise schön mit Topfpflanzen in unterschiedlichsten Pflanzkübeln säumen. Triste Gartenecken können im Sommer mit attraktiven Topfblühern aufgewertet werden. Für die Bepflanzung von Gefäßen eignen sich nicht nur Sommerblumen und mediterrane Kübelpflanzen wie Olivenbäumchen (Olea) oder Oleander (Nerium). In Töpfen und Kübeln gedeihen auch kleine Sträucher, Stauden und Gräser gut. Wichtig bei der Gestaltung ist, dass die Standortansprüche berücksichtigt werden. Stauden wie Funkien (Hosta), Purpurglöckchen (Heuchera) und Polsterglockenblumen (Campanula) stehen am liebsten im lichten Schatten. Hier fühlen sich auch Fuchsien, Hortensien (Hydrangea) und immergrüne Gehölze wie Buchsbaum (Buxus) und Spindelstrauch (Euonymus) wohl. Für die Sonnenseite eignen sich Fetthenne (Sedum), Lavendel (Lavandula) und Prachtkerze (Gaura), aber auch kleine Sträucher wie Japanische Azaleen (Rhododendron), Rosen (Rosa) oder die Bartblume (Caryopteris).

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Pflanzkübel aus Holz bauen

Klassische Pflanzkübel aus Holz sind nicht nur optisch ein "High-Light" im Garten

 

Pflanzkübel erleichtern die Gartenarbeit

Und wer keine Lust hat, frostempfindliche Pflanzen wie Dahlien (Dahlia), Blumenrohr (Canna) oder Fuchsien (Fuchsia) jedes Jahr aufs Neue im Garten einzupflanzen und im Herbst wieder auszugraben, der kann die Blütenschönheiten auch einfach im Topf in die Beete stellen. Dann sind die Pflanzen zwar auf zusätzliches Gießen angewiesen, dafür aber mobil und sie werden einfach in den Vordergrund gerückt, wenn sie sich von ihrer besten Seite zeigen.

Ein kleines Blumenbeet im Topf entsteht, wenn verschiedene Pflanzen in einem Blumenkübel kombiniert werden. Wichtig ist auch hierbei, dass die verwendeten Pflanzen dieselben Ansprüche an Standort und Bewässerung haben. Pflanzenarrangements wirken besonders schön, wenn die Blütenfarben und -zeiten sowie der Wuchscharakter der Pflanzen aufeinander abgestimmt sind. An einem sonnigen Platz lassen sich beispielsweise lavendelblaue Katzenminze (Nepeta), Blaues Gänseblümchen (Brachyscome) und blauvioletter Sommer-Salbei (Salvia nemorosa) schön kombinieren.

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Kunststoff-Pflanzkübel

Kunststoff im Terrakotta-Pelz: Ein Pflanzkübel lässt sich schnell verschönern

 

Verschmutzte Blumentöpfe reinigen

Im Garten oder auf dem Balkon sind sie sehr beliebt: Blumentöpfe aus Ton und Terracotta. Doch gerade kalkhaltiges Gießwasser hinterlässt an Tonblumentöpfen hässliche Ränder. So entfernen Sie die Verschmutzung schnell und günstig. Durch häufiges Gießen mit kalkhaltigem Leitungswasser bildet sich an vielen Tontöpfen ein hässlicher Kalkbelag. Mit einer harten Bürste und einer Handvoll Salz lässt sich der Belag in der Regel problemlos entfernen. Feuchten Sie einfach den Topf an und verteilen Sie das Salz mit Hilfe der Bürste auf der Oberfläche. Die Salzkörner wirken wie Schleifpapier, lösen den Kalk, und die Töpfe sehen wieder aus wie neu.

Quelle/Fotos: PdM / www.colour-your-life.de

 

Tipps gegen Staunässe im Pflanzkübel

Damit Pflanzen in Blumentöpfen nicht dauerhaft nasse Füße haben, sollte man einige Punkte beachten:

  • Unerlässlich ist das Loch im Topfboden, aus dem überschüssiges Gießwasser abfließen kann.
  • Daneben sind auch kleine Ton-Füßchen unter dem Topf sinnvoll. Sie sorgen dafür, dass das Wasser ungehindert austreten kann und sich nicht zwischen Topf und Boden staut.
  • Damit das Substrat nicht zu feucht wird, kann der Blumenerde zusätzlich Sand oder feiner Kies beigemischt werden.
  • Möchte man verhindern, dass die Erde im Sommer zu stark austrocknet, kann man die Erdoberfläche einfach mit Kies bedecken und so die Verdunstung reduzieren.
  • Ganz nebenbei verhindert man damit auch das Aufkeimen von Unkraut.

Quelle: selbst ist der Mann

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