Pflanzen kaufen

In Gärtnereien, Gartencentern und Baumschulen gilt für Pflanzen: Umtausch ausgeschlossen, gekauft wie gesehen. Pflanzen kann man beim Kauf nicht ausprobieren wie einen Akkuschrauber, aber ein kritischer Blick bereits in der Gärtnerei oder Baumschule entlarvt schlechte Qualität. Wir erklären, wie Sie beim Pflanzen kaufen keinen Fehlgriff machen. 

Schon am Aussehen erkennen Sie, ob die Pflanze gesund ist. Eine gesunde und gut gepflegte Pflanze ist kompakt gewachsen und besitzt kräftige, gut verzweigte Triebe, die bis unten hin belaubt sind. Die Blätter sind fleckenlos und haben eine arttypische, satte Farbe. Ein einzelnes gelbes Blatt ist natürlich nicht tragisch, aber viele hellgrüne Blätter deuten auf Nährstoffmangel hin. Vorsicht auch bei gekräuselten oder beschädigten Blättern: Schädlinge drohen. Schauen Sie sich auch die Unterseiten der Blätter genau an. Hier saugen Laus & Co. besonders gern.
Beet- und Balkonpflanzen sollten Sie nicht in voller Blüte, sondern knospig kaufen, sonst wachsen sie möglicherweise schlecht an. Das gilt auch für Pflanzen, die im Geschäft nicht ausreichend gegossen wurden. Solche Pflanzen lässt man am besten stehen, da sie außerdem noch sehr anfällig für Krankheiten sind. Gärtnereien und ähnliche Geschäfte sind die besten Adressen mit großer Auswahl zum Pflanzen kaufen. Manchen Euro aber können Sie sparen, wenn Sie sich von Freunden und Bekannten Pflanzen besorgen, die sowieso geteilt werden mussten. In diesem Fall sollten Sie aber die Wurzelballen gründlich auf Quecke und Giersch untersuchen.

 

Pflanzen kaufen: Internet oftmals preiswerter

Gartencenter bieten häufig ein riesiges Angebot. Damit Sie dem nicht unvorbereitet gegenübertreten, sollten Sie sich vor dem Besuch zu Hause in Ruhe aus Katalogen ein Wunsch-Sortiment zusammenstellen. Sie finden in den Katalogen auch Angaben darüber, wie viel Licht eine Pflanze benötigt. Sonnig ist ein Beet mit sechs Stunden voller Sonne am Tag. Halbschattig sind Beete mit vier bis sechs Stunden Sonnenschein. Schattige Beete liegen auf der Nordseite des Hauses oder unter Bäumen. Übers Internet ist das Pflanzen kaufen oft preiswerter als in Gartencentern, Baumschulen oder ähnlichen Geschäften kaufen. Meistens ist eine Rücknahme möglich. Dabei aber unbedingt die Versandkosten beachten.

 

Pflanzen transportieren

Zum Blumen kaufen geht es meist mit dem Auto. Nach dem Pflanzenkauf sollten Sie Ihre Pflanzen im Wagen so sichern, dass sie in Kurven nicht durch den Kofferraum purzeln! Kleine Pflanzen tranportiert man daher in Paletten, größere in breiten Tragetaschen. Große Einzelpflanzen muss man meist hinlegen und für den Transport richtig sichern – sonst endet der Ausflug zum Pflanzen kaufen schnell mit abgeknickten Ästen und Trieben.

Spezielle große Taschen für den Pflanzentransport sollen verhindern, dass kleine Äste abbrechen. Diese Transporthilfen gibt es in unterschiedlichen Größen, so dass man sogar Weihnachtsbäume transportieren kann, ohne das Auto oder das Treppenhaus vollzunadeln. Praxistipp: Ein Anti-Rutschband ist schnell gemacht. Es hält aber nicht auf jedem Autoteppich, ist aber so leicht zu installieren, dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist, damit Ihre neuen Grünpflanzen beim Transport sicher zu Ihnen nach Hause in den Garten kommen!

Sträucher und andere Pflanzen in Töpfen oder Containern, die Sie im Laden gekauft haben, können ganzjährig gepflanzt werden. Am besten bei bewölktem Wetter. Vor dem Einsetzen müssen Sie die Pflanze gründlich wässern. Heben Sie ein Pflanzloch aus, welches deutlich größer als der Ballen sein muss, damit die Wurzeln auch schnell Fuß fassen. Dann ritzen Sie den Ballen an einigen Stellen mit dem Messer etwa 1 cm tief ein. Die obere Fläche des Ballens muss mit dem Boden eben abschließen. Dann befüllen Sie das Loch mit Blumenerde und gießen die Pflanze.

Quelle: selbst ist der Mann 2 / 2010

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