Papiertapete tapezieren

Die klassische Papiertapete bleibt ein beliebter Wandbelag – ob mit Streifen, Mustern oder floralen Dekors schmückt die Papiertapete die Wohnung ohne zusätzlichen Anstrich. Mit dieser Anleitung können auch Sie Papiertapete tapezieren: Folgen Sie einfach den einzelnen Arbeitsschritten in unserer Tapezier-Anleitung und freuen sich über das Ergebnis. Sie werden staunen, wie leicht das Tapezieren von Papiertapeten mit einer guten Anleitung ist.

 

Die ultimative Tapezier-Anleitung

Welche Arbeitsschritt beim Tapezieren von Papiertapeten erforderlich sind, zeigt die Anleitung oben Schritt für Schritt. Für ein perfektes Ergebnis ist aber neben dem fachgerechten Tapezieren auch ein ebener Untergrund unerlässlich! Möchten Sie Ihre Wände tapezieren, müssen diese nicht nur fest und trocken sein, sondern auch glatt. Sichtbares Mauerwerk ist also kein geeigneter Tapeziergrund; die Fugenverläufe würden durch die Tapete scheinen oder sich sogar deutlich abzeichnen. Auch kleine Risse und Fugen im Putzgrund sollten vor dem Tapezieren gefüllt und glattgespachtelt werden.

 

Praxistipp: Gegen Spannungsrisse im Putz (wegen Bauwerksbewegungen etc.) eignet sich besonders Glasfasertapete, die wie eine aufliegende Armierung die Rissbildung im Putz unterdrückt.

 

Vorläufer der Papiertapete

Ihren Ursprung hat die Tapete im Orient. Lange bevor man günstige Papiertapeten benutzte, schmückten die Monarchen ihre Wände vor allem mit großen Wandteppichen. Nach ihrer Herkunft nannte man den Wandbehang bis ins 18. Jahrhundert „türkische Tapeten“. Da die Webteppiche für die Wand sehr teuer waren, nahmen die französischen Adligen des 15. Jahrhunderts ihre wertvollen Gobelins bei Reisen von Schloss zu Schloss mit – sozusagen als Wechseltapete.

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Quelle: selbst ist der Mann

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