Öl-Wäsche: Parkett pflegen

Ein Holzfußboden ist langlebig, natürlich, umweltfreundlich und verleiht jedem Raum ein wohnliches Ambiente. Doch auch bei bester Pflege bleiben auf Parkett die Spuren des Gebrauchs mit der Zeit nicht aus. Dennoch muss man bei geöltem oder gewachstem Parkett, das mit herkömmlichem Wischen nicht mehr gereinigt werden kann, nicht gleich ans Abschleifen des Parkettbodens denken. Eine Ölwäsche ist die staubfreie Alternative und bringt schnell und unkompliziert neuen Glanz auf Holz-, Kork- und Linoleumböden.

Mit einer Poliermaschine, die man im Baumarkt ausleihen kann, und entsprechenden Polier- und Schleifpads - je nach Verschmutzungsgrad mit feiner bis mittlerer Körnung - ist die Reinigung relativ einfach und schnell erledigt. Die Fußboden-Ölwäsche selbst gibt es bei Obi, im Fachhandel oder unter www.biopin.de im Onlineshop.

 

Parkett versiegeln: Lack, Öl oder Wachs?

Während mit Lack versiegelte Parkettböden belastbarer und pflegeleichter sind, bieten Öle und Wachse den Vorteil, dass das Naturmaterial Holz seine Atmungsfähigkeit nicht verliert. Allerdings sind geölte oder gewachste Parkettböden nicht so abriebfest wie versiegelte. Wenn das Parkett nur mit Öl behandelt wurde, benötigt es die meiste Pflege. Deshalb empfiehlt es sich, die Oberfläche danach zusätzlich zu wachsen. Insgesamt bringt diese Methode viele Vorteile: Das Parkett-Holz kann positiv auf das Raumklima wirken und lässt sich darüber hinaus problemlos nachbehandeln.

Fotos: djd/biopin

Quelle: selbst ist der Mann

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