Nachträgliche Balkone: angebaut oder selbsttragend

Es gibt mehrere Wege zum neuen Balkon. Eine Möglichkeit: Sie können sich den Balkon von einer Schlosserei oder Zimmerei bauen lassen, eventuell über einen Architekten, der neben Entwurf und Statik auch die baurechtlichen Formalitäten für Sie erledigt.

Oder Sie wenden sich an spezialisierte Balkonbau-Betriebe, die von der Planung über die Herstellung bis zur Montage alles aus einer Hand anbieten. Sie können auch beurteilen, was statisch machbar ist.

Wenn die Tragfähigkeit der Außenwand nicht so mitspielt, wie sie sollte, ist dies für selbsttragende Vorstellbalkone kein Hindernis. Sie stehen auf vier stabilen Stützen,nur ein in der Außenwand verdübelter Gleitwandanker stabilisiert die Konstruktion. So können sich die Bauteile frei bewegen und leiten ihre Kräfte nicht in die Fassade.

Anbaubalkone hingegen kommen mit zwei stabilen Stützen an der Frontseite aus. An der Fassade werden sie mit starren Wandankern und Konsolen fixiert. Oftmals sind jedoch die Stützen des Balkons einfach störend, z. B. wenn sich unter dem Freisitz eine Garageneinfahrt oder ein Weg befindet. Dann bieten sich freitragende Kragarm-Balkone an, die über Zugstangen und Konsolen an den Geschossdecken befestigt werden. Die Balkontiefe kann bei dieser Lösung allerdings nicht beliebig groß gewählt werden.

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